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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33718
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Bei mir wurde eine leichte Depression diagnostiziert. Ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Bei mir wurde eine leichte Depression diagnostiziert. Ein wesentlicher Auslöser ist die hohe Reisetätigkeit bis zu 4 Tage pro Woche. Lt Ärztlichem Rat ist es besser dies für eine gewisse Zeit zu reduzieren. Kann mein AG: 1) mich daher kündigen 2) mich zur Krankschreibung zwingen ? Ich bin bei der Holding in HH angestellt, die Tochtergesellschaft bei der ich arbeite ist in Lingen.
JA: Wie lange waren Sie dort angestellt?
Customer: Seit Nov 2018 Grund des wechselns war, dass ich weniger reisen wollte. Dies ist auch so im Einstellungsgespräch kommuniziert worden
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nein

Sehr geehrter Ratsuchender

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie ergänzend fragen: Wäre denn eine Umsetzung auf einen anderen Arbeitsplatz mit einer geringeren Reisetätigkeit möglich?

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Die Holding (mein AG) hat 3 Tochtergesellschaften zwei in HH eine in Lingen. Zudem Arbeiten wir seit Corona im Home Office.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Die Firma in Lingen ist ein Sanierungsfall, weshalb ich hier vorwiegend eingesetzt bin.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Eine Vor Ort Tätigkeit in diesem Fall erleichtert sicherlich die Umsetzung. Reisetätigkeit bis zu 1 Tag die Woche wäre in Ordnung.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Ihnen gegenüber hat der Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht. Das bedeutet, wenn Ihnen der Arzt rät die Reisetätigkeit zu reduzieren, dann kann Sie der Arbeitgeber nicht einfach krankheitsbedingt kündigen oder Ihre Bedürfnisse ignorieren. Der Arbeitgeber muss Sie vielmehr, wenn möglich, umsetzen auf einen Arbeitspatz der Ihnen und Ihrem Gesundheitszustand besser entspricht.

Eine krankheitsbedingte Kündigung dagegen ist nur im Ausnahmefall möglich, also dann wenn Sie auf absehbare Zeit nicht genesen werden, eine Genesung nicht in Aussicht ist und der Arbeitgeber unzumutbar belastet wird (also auch keine Umsetzung möglich ist).

Eine Kündigung wird Ihr Arbeitgeber also nicht erfolgreich durchsetzen können.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Datei angehängt (PTPLTQS)
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Es geht um Absatz 6 Letzter passus - Zusatzversicherungen. Nach Auskunft der Personalabteilung sind diese Nicht abgeschlossen worden. Was sind meine Rechte?

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben sie vielen Dank.

Den Arbeitsvertrag habe ich mir angesehen. Der Arbeitgeber hat sich hier verpflichtet eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Dies ist für Sie natürlich ein geldwerter Vorteil.

Sie haben aus dem Vertrag heraus einen Anspruch auf Abschluss einer solchen Versicherung. Diesen Anspruch können Sie auch vor dem Arbeitsgericht durchsetzen. Sollte vor Abschluss der Versicherung der Versicherungsfall eingetreten sein, dann haben Sie gegen den Arbeitgeber einen Anspruch auf Schadensersatz in Höhe der entgangenen Versicherungsleistung.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben sie vielen Dank.

Den Arbeitsvertrag habe ich mir angesehen. Der Arbeitgeber hat sich hier verpflichtet eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Dies ist für Sie natürlich ein geldwerter Vorteil.

Sie haben aus dem Vertrag heraus einen Anspruch auf Abschluss einer solchen Versicherung. Diesen Anspruch können Sie auch vor dem Arbeitsgericht durchsetzen. Sollte vor Abschluss der Versicherung der Versicherungsfall eingetreten sein, dann haben Sie gegen den Arbeitgeber einen Anspruch auf Schadensersatz in Höhe der entgangenen Versicherungsleistung.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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