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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1825
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine außerordentliche Kündigung erhalten.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe eine außerordentliche Kündigung erhalten. Beruf : verkürzte Ausbildung /Qualifizierungsmaßnahme als Lokführer Begründung: "Sie haben uns Ihren gesundheitlichen und meldepflichtigen Zustand verschwiegen..." (Ich hatte einen Hirnschlag, meiner Meinung nach habe ich es ihm mitgeteilt, wollte aber die Diagnose nicht nennen) "... Und uns erst am 04.05.20 telefonisch mitgeteilt..." ( hier hatte ich die Diagnose Schlaganfall genannt)... "... Im weiteren sind Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage das Ausbildungsziel zu erreichen.... " (ich wurde nicht erneut auf Tauglichkeit geprüft, auch hat der AG nicht nach meinem genauen Zustand gefragt und auch nicht nach der Zukunftsprognose)..." Eine neue komplette positive Tauglichkeit untersuchung nach TfV ist erforderlich um ggf. Irgendwann wieder starten zu können als Triebfahrzeugführer.."
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Ist die Kündigung wirksam oder soll ich dagegen vorgehen?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Bundesland Baden-Württemberg

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.
Bitte teilen Sie mir ergänzend mit: Inwiefern haben Sie den Arbeitgeber/die Ausbildungsstelle über Ihren gesundheitlichen Zustand informiert? Teilen Sie mir dies bitte etwas konkreter mit.
Gerne stehe ich Ihnen der Einfachheit halber auch für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung, in dem wir alle Ihre Fragen besprechen können. Buchen Sie dieses gern als Premium-Service hinzu.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Hallo, danke für Ihre Hilfe. Ich hatte mit meinem Arbeitgeber nach meinem 5tägigen Krankenhausaufenthalt telefoniert und ihm in dem Gespräch mitgeteilt, dass ich krank bin und auf die Reha warte und noch nicht sagen kann wie es weitergeht. Das ich dies wohl erst nach der Reha genauer wissen werde.

Ich verstehe. Hatten Sie also die gesundheitliche Beeinträchtigung erstmalig während des Ausbildungsverhältnisses?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ja, ich hatte einen Hirnschlag ohne Vorerkrankung

Ich verstehe.

Ist die Bekundung des Arbeitgebers denn richtig, dass Sie das Ausbildungsziel unter den Umständen nicht mehr erreichen können?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ich bin zur Zeit krank geschrieben, erhalte noch ambulante Therapie beim Neuropsychiater, doch die Aussichten sind positiv.
Ich persönlich gehe davon aus, dass ich es nach meiner Therapie schaffen würde
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Die Ausbildung selbst sehe ich nicht als problematisch an, über die geistige und körperliche Tauglichkeit müsste eine erneute Untersuchung durchgeführt werden. Die ist Vora um als Lokführer arbeiten zu können
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Voraussetzung
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Noch ein Hinweis: Ich war in Serbien bereits Lokführer mit 20 Jahren Erfahrung. Die Ausbildung wird in Deutschland allerdings nicht anerkannt, daher muss ich die Qualifizierung in Deutschland durchlaufen
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ein weiterer Hinweis : meine Deutschkenntnisse sind nicht die besten. Ich verstehe, aber das Sprechen fällt mir schwer. Für die Fragen hier habe ich auch gerade Hilfe. Vielleicht hatte daher mein Arbeitgeber es nicht richtig verstanden als ich ihn über meinen Zustand informiert hatte
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Noch eins zum Thema inwiefern ich den AG informiert habe. Der AG hatte mich gefragt, ob ich als Lokführer weiterhin arbeiten kann. Meine Antwort war: im Moment nicht und dass ich nicht weiß wie es weitergeht, dass ich auf die Reha warte und dann mehr wissen werde.

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wenn die Ausbildungsstelle die Kündigung auf ein Verschweigen Ihres gesundheitlichen Zustands stützt, so ist die Kündigung nicht rechtmäßig. Sie geben schließlich selbst an, dass Sie die Ausbildungsstelle über Ihren gesundheitlichen Zustand in Kenntnis gesetzt haben.

Wenn man Zweifel an Ihrer Tauglichkeit hat, so möge die Ausbildungsstelle eine entsprechende Untersuchung initiieren. Ohne dass Ihre fehlende Tauglichkeit bewiesen ist, sehe ich hier ebenso keinen Kündigungsgrund.

Ich würde Ihnen empfehlen, kurzfristig einen Anwalt mit Schwerpunkt Arbeitsrecht zu beauftragen, der Ihre Rechte wahrnimmt und gegen die Kündiging vorgeht.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?
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Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Selbst wenn wir dagegen vorgehen, was können wir als Ergebnis erwarten? Die Ausbildung begann am 13.01. Und wäre bis ca. November 2020 gegangen. Eine Wiedereinstellung wird der AG wohl nicht wollen, sonst hätte er mir ja nicht gekündigt. Ob es eine Abfindung nach der kurzen Zeit gibt? Daher die Frage, ob es sich überhaupt "lohnt" gegen die Kündigung vorzugehen. Immerhin fallen dann ja auch noch Anwaltskosten an, die wir tragen müssten. Könnten Sie mir hierzu etwas sagen?

Sie haben bei einer unberechtigten Kündigung grundsätzlich einen Anspruch auf Fortsetzung des Ausbildungsverhältnisses. Sie können sich jedoch mit dem Arbeitgeber alternativ auch auf eine Abfindung einigen.

Ob sich das rechtliche Vorgehen "lohnt" bzw. ob Sie dies wollen, müssen Sie selbst mit Blick auf Ihre bestehende Interessenlage entscheiden.

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Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ich würde auf Wiedereinstellung klagen. Doch ich befürchte dass dies der AG nicht will. Also wird es von Seiten des AG auf eine finanzielle Abfindung rauslaufen. Wie sind denn Ihre Erfahrungswerte diesbezüglich? Ich kenne es nur so : 1/2 Nettolohn pro Arbeitsjahr beim AG. Doch nach 3 Monaten Zugehörigkeit kann ich wohl noch nicht einmal mit dem 1/2 Nettolohn rechnen. Liege ich da richtig?

Es kommt nicht darauf an, ob der AG dies will. Wenn die Kündigung unrechtmäßig ist, haben Sie einen Rechtsanspruch darauf, weiter ausgebildet zu werden.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Verstehe. Gilt das auch wenn der AG sich darauf beziehen würde, dass das Verhältnis nun gestört wäre und eine Wiedereinstellung nicht zumutbar wäre?

Ich kann nur das oben Gesagte wiederholen: Wenn die Kündigung unrechtmäßig ist, haben Sie einen Anspruch auf Weiterführung der Ausbildung. Die Ausbildungsstelle kann nicht nach eigenem Gutdünken einfach die Ausbildung beenden, weil diese aus ihrer Sicht unzumutbar wäre o.ä., denn der Ausbildungsvertrag ist verbindlich.

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

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Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)

- Rechtsanwalt -

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