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Alex_law
Alex_law, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 290
Erfahrung:  Staatsexamen
85641571
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Alex_law ist jetzt online.

Guten Tag, wir sind Besitzer eines Hauses, in dem wir auch

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,wir sind Besitzer eines Hauses, in dem wir auch wohnen, links von uns hat der Nachbar ein unbebautes Grundstück (findet keinen Käufer/Interessent und Folge dessen ist auch vorerst kein Hausbau geplant).Nun ist das Problem, dass das Grundstück komplett mit Büschen/Gestrüpp und Bäumen verwuchert ist. Die Bäume ragen mittlerweile so hoch, dass selbst bei uns im Dachgeschoss Lichtbeeinträchtigungen stattfinden. Die Äste kommen der Hauswand immer näher und es ist vielleicht nur noch ein Meter Abstand. Vom Laub und den Früchten der Bäume, die die Terrasse ständig verdrecken (eventuell dieses oder nächstes Jahr auch die Dachrinne verstopfen) mal abgesehen, jedoch können wir auch nicht ausschließen, dass die Wurzeln eventuell auch unsere Terrasse beschädigen.
Ungeziefer und Schadtiere wie Waschbären fühlen sich dort wohl auch ganz gut aufgehoben und sind jedes Jahr nachts dort zu beobachten (das nur als Randnotiz, Ratten sind jetzt aber bisher nicht dort heimisch). Wenn aber die Äste immer näherkommen, könnten auch Tiere durch die Fenster ins Haus leicht gelangen.
Die Kommune ist Rotenburg an der Fulda - Bundesland Hessen.Im Internet liest man nur oft in den Texten, dass man selbst nach Mahnung die Äste – bis zur Grundstücksgrenze - abschneiden darf, jedoch ist es uns nicht möglich (und sehen wir ehrlich gesagt auch nicht ein) und wir müssten eine Firma kommen lassen, auf diese Kosten will man dann auch nicht sitzen bleiben.Daher die Frage:
Kann man rechtlich darauf bestehen, dass der Nachbar die Bäume zurückschneiden oder fällen muss, um Schäden an unserer Gebäudesubstanz + Terrasse zu verhindern und um die starke Lichtbeeinflussung zu minimieren? Muss er alle Kosten von Firmen für die Beseitigung des Ist-Zustandes übernehmen?
Wie sieht es ansonsten mit Schäden aus, wer kommt für diese Kosten auf? Welche von uns geschilderten Zustände sind zu tolerieren?
Wie bereits geschrieben, ist es uns selbst nicht möglich die Bäume zu schneiden, sie sind schätzungsweise 8-9 m hoch.Wir würden zwar vorerst mit dem Grundstücksbesitzer reden (müssten ihn auch noch ermitteln) und ihn darauf hinweisen und es ohne rechtliche Schritte versuchen, aber falls es nicht fruchtet würden wir gerne unsere Chancen vorher in Erfahrung bringen.Viele Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie können entweder den Nachbar zum Handeln auffordern und bei Nichttätigkeit zum Handeln verklagen oder eben selber handeln und das Geld dann fordern bzw. einklagen.

Entstehen durch dei Bäume Scäden an Ihrem Eigentum, haben Sie auch hier Ansprüche.

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrter Anwalt,sind denn alle von uns beklagten Punkte ein, vom Nachbar zu behebener, Mangel/Beeinträchtigung? Also auch wie oben beschrieben: Lichtbeeinträchtigung, Laub/Früchte der Bäume.
Naturschutzgesetze oder ähnliches, wegen dem Alter der Bäume (sind älter als 5 Jahre), sind hier nicht relevant?Danke für Ihre schnelle Antwort.

Hier ist der Nachbar in der Pflicht und muss die Störung bei Ihnen beheben. Naturschutz ist bei so jungen Bäumen in der Regel kein Thema.

Sie können hier gerichtlich den Nachbarn zum Handeln verpflichten.

Falls ich alle Ihre Fragen beantwortet habe, bedanke ***** ***** für Ihre positive Bewertung.

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Alex_law und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.