So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33251
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, wir haben bei TUI. NL eine Pauschalreise gebucht,

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wir haben bei TUI. NL eine Pauschalreise gebucht, diie am 16.03.2020 storniert wurde. Seitdem versuche ich durch seshr viele Mails unsere Reisekosten rückerstattet zu bekommen.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ich habe alle Mails gespeichert und übersetzt. Bei der letzten und vorletzten Mail habe ich einen Zeitungsbericht eingescannt und als Anhang angehängt. Dabei geht es darum, dass Zwangsgutscheine anstatt Bargeld nicht zulässig sind.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Firma ist Ihnen zu unverzüglicher Rückzahlung des Geldes verpflichtet, denn sie ist um den zu viel gezahlten Betrag nach § 812 BGB ungerechtfertigt bereichert mit der Folge, dass Sie einen entsprechenden Herausgabeanspruch haben.

Diesen Rückzahlungsanspruch können Sie notfalls auch gerichtlich duchsetzen.

Des Weiteren müssen Sie sich auch nicht auf einen Gutschein verweisen lassen, denn der Versuch der deutschen Bundesregierung, die Touristikbranache mit der Gutscheinlösung auf Kosten und zu Lasten der geschädigten Reisekunden zu entlasten, ist in Brüssel gescheitert. Nach der Entscheidung der Kommission haben diese auch weiterhin die frei Wahl, die Rückzahlung des Reisepreises einzufordern!

Gehen Sie nun wie folgt vor: Setzen Sie dem Veranstalter letztmalig schriftlich (Einschreiben!) eine letzte Frist von maximal 7-10 Tagen ab Briefdatum zur Rückzahlung.

Kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen und dass die hierdurch bedingten Kosten der Veranstalter als Verzugsschaden zu tragen haben wird.

Gerät dieser mit dem Ablauf der von Ihnen gesetzten Frist in Verzug, sind die Rechtsverfolgungskosten (=Anwaltskosten) als Verzugsschaden ersatzfähig.

Sie können dann auf Kosten der Firma einen Rechtsanwalt vor Ort einschalten, der Ihren Anspruch auf Rückzahlung sodann geltend machen und durchsetzen wird.

Der Anwalt wird den Veranstalter zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich auf Zahlung in Anspruch nehmen.

Zahlt dieser dann noch immer nicht, wird der Anwalt einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken oder Zahlungsklage erheben - auch die hiermit verbundenen weiteren Kosten hätte die Firma zu tragen!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Danke für Ihre sehr informative Antwort.

Sehr gern!

Geben Sie dann bitte noch Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.