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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1826
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Hallo. Wir haben ein kleines Problem mit dem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Wir haben ein kleines Problem mit dem Reiseveranstalter Belita. Laut unserer Buchung haben wir eigentlich eine Pauschalreise für den Monat August bei Casamundo (Vermittler online gebucht). Nach Auftragsaufgabe haben wir von den Belita (Veranstalter) die Buchungsbestätigung bekommen. Der Preis erstreckt sich auf 2.397,20euro für den Zeitraum 08.08.20-22.08.20 für eine Ferienwohnung. 719,15euro wurden bereits angezahlt. Auf eine Umbuchung auf nächstes Jahr oder Stonierung wurden wir mit einen 3 Seitigen Text auf deren AGB und 50% stornokosten des Mietpreises verwiesen und das dies nicht möglich sei. Bei Trustshop(Bewertungsportal), wurde bereits von mehreren berichtet das es bis zum Inkossoschreiben kam. Ich möchte, da ich selbst betroffen bin mich gerne der Sache annehmen und wenn nötig auch bei Trustshop einen Aufruf zur Sammelklage vornehmen damit ich mein Geld wieder bekomme. Das Auswärtige Amt empfiehlt für dieses Jahr keine Reisen vorzunehmen. Ich möchte ungern gezwungen sein an einen leeren Strand mit geschlossenen Geschäften fahren zu müssen was dann am Ende kein Urlaub ist. Belita ist Sitz schweiz. Wie ist das Reiserecht dort geregelt? Hoffe das war jetzt nicht zu viel Text, ich wollte ihnen nur jegliche Informationen mit einem Zug mitteilen. Ich bedanke ***** ***** freundlichen Grüßen daniel Bussmann
JA: Über welche Art von Klage sprechen wir genau?
Customer: Reiserecht
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein das ist vorerst alles ausser er/sie benötigt noch weitere Infos
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Die Reise sollte nach Italien gehen. Dies habe ich leider vergessen zu Erwähnen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.
Bitte teilen Sie mir ergänzend mit: Wo haben Sie Ihren Wohnsitz?
Gerne stehe ich Ihnen der Einfachheit halber auch für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung, in dem wir alle Ihre Fragen besprechen können. Buchen Sie dieses gern als Premium-Service hinzu.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Wohnsitzt ist in Deutschland Bayern

Ich verstehe. Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Nach der Rom I-Verordnung findet auf den Reisevertrag deutsches Recht Anwendung.

Danach müssen Sie bei einer Stornierung Ihrerseits grundsätzlich die vereinbarte Entschädigung ("Stornogebühr") zahlen. Dies gilt gemäß § 651h Abs. 3 BGB ausnahmweise dann nicht, wenn "am Bestimungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen."

Solche Umstände liegen nach der Auffassung der Rechtsprechung in der Regel vor, wenn eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht. Denn es kann keinem Reisenden zugemutet werden, bei bestehender Reisewarnung eine Reise anzutreten.

Insofern können Sie nach der derzeitigen Rechtslage bei bestehender Reisewarnung für den Reisezeitraum die Reise stornieren und Ihren gesamten Reisepreis ohne Abzüge zurückverlangen bzw. die Zahlung weiterer Beträge verweigern.

Sie sollten den Reiseveranstalter schriftlich hierauf aufmerksam machen und unter zweiwöchiger Fristsetzung Ihr Geld zurückverlangen. Sollte der Reiseveranstalter nicht zahlen, so sollten Sie einen Anwalt mit der Geltendmachung Ihrer Ansprüche beauftragen.

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Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)

- Rechtsanwalt -

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