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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5641
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Mobilfunkvertrag (Flatrate mit Smartphone) wurde aufgrund

Diese Antwort wurde bewertet:

Mobilfunkvertrag (Flatrate mit Smartphone) wurde aufgrund versäumter Zahlung seitens Vodafone gekündigt. Schadensersatz wurde zu 50%, sowie der ausstehenden Zahlung des Handys getätigt. Nun hat sich Vodafone an die Mahnabteilung des Amtsgerichts Hagen gewendet. Auf den letzten Widerspruch an Vodafone, mit dem ich unter Angabe sämtlicher Urteile, bei denen ein Schadensersatzanspruch höchstens zu 50% gewährt wurde auf die unzulässig Höhe hingewiesen hab, kam keine Antwort.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: NRW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Sie haben Recht. Es gibt Urteile, wonach ein Mobilfunktanbieter sich mindestens 50 Prozent als ersparte Aufwendungen anrechnen lassen muss beim Schadenersatzanspruch nach der außerordentlichen Kündigung des Vertrages. Aber nach Ihrer Schilderung macht der Anbieter doch nur einen Schadenersatzanspruch von auf 50% geltend. Oder habe ich es falsch verstanden?

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Sehr geehrter Herr Krüger,tatsächlich haben Sie mich falsch verstanden. Vodafone möchte nach wie vor den restlichen, überbleibenden Betrag haben.

Was meinen Sie mit restlichen überbleibenden Betrag? Meinen Sie den Zahlungsrückstand vor der außerordentlichen Kündigung des Vertrages?

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Also, Vodafone hat mir eine Rechnung mit der Höhe des Schadensersatzes zugesendet. Davon habe ich 50% , sowie die restlichen Raten fürs Smartphone bezahlt. Vodafone beruft sich jedoch darauf, dass eine Reduzierung des Schadensersatzes auf bis zu 50% nicht möglich wäre und sie als Anbieter keine Kosten durch die Kündigung sparen würden. Somit fordern sie den restlichen Betrag von 295 Euro nach wie vor ein.

Wenn der Mobilfunkanbieter kündigt, kann er Schadenersatz bis zum Ende Laufzeit des Vertrages in Höhe von 50% verlangen. Die rückständigen Beträge, die vor der Kündigung angefallen sind, kann der Anbieter voll verlangen. Dieser Rückstand gehört nicht zum Schadenersatz, sondern ist die vertragliche geschuldete Gebühr.

Wenn der Anbieter mehr verlangt, steht er im Widerspruch zur Rechtsprechung.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ausstehende Zahlungen haben zum Eingang der Schadensersatzforderung nicht mehr bestanden. Die 50% dieser Schadensersatzforderung wurden getätigt. Nun habe ich heute das Schreiben des Amtsgerichts mit dem Widerspruchbogen erhalten. Ich gehe davon aus, dass es zu einem Verfahren kommen wird. Aber dann werde ich wohl weniger zu befürchten haben, nehme ich an.

Wenn mehr als 50% Schadenersatz gefordert werden, steht das im Widerspruch zur Rechtsprechung, sodass die Aussichten groß sind, in dem Verfahren zu obsiegen. Sie sollten also Widerspruch gegen den Mahnbescheidsantrag einlegen. Dann wird das streitige Verahren durchgeführt und da können Sie sich dann äußern.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Vielen Dank! Das beruhigt ich schon einmal.

Sehr gerne! Es freut mich, wenn ich helfen konnte.

Alles Gute!

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