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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33193
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ist in folgendem Fall die Erbunwürdigkeit gegeben. Der

Kundenfrage

Ist in folgendem Fall die Erbunwürdigkeit gegeben. Der verstorbene Vater hat kein Testament erlassen. Er hatte 4 Kinder von unterschiedlichen Frauen. Diese hatten kaum Kontakt untereinander, aber von der Existenz Kenntnis. Die Kinder leben an unterschiedlichen Orten, zwei davon erfuhren vom Tod des Vaters erst nach 10 Monaten. In dieser Zeit haben 2 Kinder gemeinsam eine Erbschein beantragt und erhalten. Das Erbe bestand aus Geld auf einem Bankkonto und einem bebauten Grundstück. Das Geld wurde vom Konto abgehoben und das vom Vater selbst bewohnte Haus und Gegenstände (Pkw, Motorrad, etc) wurden veräußert.
JA: In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Customer: In Deutschland.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein.
Gepostet: vor 16 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 16 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, unter den mitgeteilten Umständen liegt eine Erbunwürdigkeit vor.

Im Einzelnen:

Eine Erbunwürdigkeit ist dann gegeben, wenn eine schwere Verfehlung vorliegt, die ein Erbe begangen hat.

Eine solche Verfehlung kann etwa darin liegen, dass der Erblasser von dem Erben getötet, getäuscht oder an der Errichtung eines Testaments gehindert wurde.

Die in Betracht kommenden Tatbestände einer Erbunwürdigkeit, die zu einer Verwirkung des Erbrechts führen, sind in § 2339 BGB geregelt:

https://dejure.org/gesetze/BGB/2339.html

Falsche oder unvollständige Angaben bei der Beantragung eines Erbscheins - wie hier - begründen ebenfalls die Annahme einer Erbunwürdigkeit, denn diese Falschangaben dienen dazu, sich einen Vorteil zu verschaffen oder sich ein Erbe zu erschleichen.

Diese Voraussetzungen liegen hier ersichtlich vor, denn die beiden Kinder haben anlässlich der Beantragung des Erbscheins die Existenz der beiden weiteren Kinder nur deshalb verschwiegen, um nicht mit diesen das Erbe teilen zu müssen.

Die beiden Kinder sind demzufolge erbunwürdig.

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 16 Tagen.

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen? Haben Sie noch Fragen?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 16 Tagen.

Leider haben Sie noch immer keine Bewertung abgegeben - der Portalbetreiber Justanswer vergütet die anwaltliche Beratung nur dann, wenn Sie eine Bewertung abgeben, indem Sie die Sterne (3-5 Sterne) anklicken.

Oder bestehen technische Schwierigkeiten? Teilen Sie mir dies bitte kurz mit, damit ich den Portalbetreiber in Kenntnis setzen kann.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 15 Tagen.

Sie haben nun noch immer keine Bewertung hinterlassen.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Frage ist in aller Ausführlichkeit mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Geben Sie daher nunmehr Ihre Bewertung für die von Ihnen in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist gesetzlich verboten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 15 Tagen.

Teilen Sie mit, was Sie an der Abgabe einer Bewertung hindert.

Ihre Anfrage ist ausführlich beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals, eine Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die von Ihnen in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 14 Tagen.

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Diejenige Hälfte Ihrer bereits erfolgten Zahlung an JustAnswer, die für die Rechtsberatung vorgesehen ist, wird NUR und ERST durch Abgabe einer positiven Bewertung freigegeben.

Ihnen entstehen durch die Bewertung keine Kosten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 10 Tagen.

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 8 Tagen.

Sind denn noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?