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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33268
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Hamburg, ja, moment bitte ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Hamburg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: ja, moment bitte ich habe eine Frage aus dem Familienrecht: welche Pflichten haben Kinder gegenüber ihren Eltern- rechlticher Art

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Rechtspflichten eines Kindes sind in den § 1618 a, 1619 BGB gesetzlich geregelt:

https://dejure.org/gesetze/BGB/1618a.html

https://dejure.org/gesetze/BGB/1619.html

Eltern und Kinder sind gemäß § 1618 a BGB einander Beistand und Rücksicht schuldig.

Darüber hinaus ist dan Kind, solange es dem elterlichen Hausstand angehört und von den Eltern erzogen oder unterhalten wird, nach der Regelung des § 1619 BGB verpflichtet, in einer seinen Kräften und seiner Lebensstellung entsprechenden Weise den Eltern in ihrem Hauswesen und Geschäft Dienste zu leisten.

Praktisch bedeutet dies, dass ein Kind verpflichtet ist, im elterlichen Haushalt seinen Beitrag zur Haushaltsführung zu leisten. Welche Aufgaben im Einzelnen und konkret dem Kind übertragen werden, liegt im elterlichen Ermessen.

Das volljährige Kind kann den Eltern des Weiteren unterhaltsverpflichtet sein, denn als Verwandter gerader Linie kann das Kind gemäß § 1601 BGB zum Elternunterhalt verpflichtet sein, wenn diese bedürftig sind und das volljährige Kind leistungsfähig ist.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Hallo, das trifft es nicht. Ich versuche zu präzisieren. Mein Vater ist vor kurzem verstorben. Meine Mutter kann nich mehr alleine im gemeinsamen Haus meiner Eltern wohnen. Aktuell wohnt meine Mutter bei meinem Bruter in Süddeutschland. Ich selbst wohne in Hamburg, habe dort einen Job und bin verheiratet. Meine Mutter hat mehr als ausreichende finanzielle Mittel (mehr als 350 000 Euro in bar.) Mein Bruder fordert von mir, dass ich meine Mutter pflege bzw. dass ihm und meiner Schwägerin aus meinem Gehalt bezahle, dass sie sich aktuell überwiegend um meine Mutter kümmern. Selbstverstädnlich steht Ihnen dafür eine finanzielle Entschädigung zu - aber nicht aus meiner privaten Tasche. Wie ist die rechtliche Lage?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die rechtliche Lage ist ganz eindeuti: Unter den ergänzend vorgetragenen Umständen sind Sie selbstverständlich nicht zu Pflegeleistungen und auch nicht zu Zahlungen verpflichet.

Wenn Ihre Mutter über finanzielle Mittel in dieser Größenordnung verfügt, so kann sie ohne weiteres gegebenenfalls eine private Pfegekraft beschäftigen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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