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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33193
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich hatte eine Pauschalreise in die Türkei gebucht,

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich hatte eine Pauschalreise in die Türkei gebucht, Reisezeit 31.05.- 13.06. Diese Reise habe ich am 21.04. aufgrund der Coronakrise und bestehender Reisewarnungen storniert. Der Reiseanbieter sieht die Situation so, dass zum Zeitpunkt der Kündigung nur eine Reisewarnung bis 03.05. bestand und ich somit die Stornierungskonsten gemäss AGB des Reiseveranstalters von 30% des Reisepreises zu zahlen habe. Ich war der Meinung damals in den Medien gehört zu haben, dass vor dem Zeitpunkt der Stornierung bereits eine Reisewarnung bis 31.05. bestand. Vor diesem Hintergrund habe ich dann eigentlich auch die Stornierung der Reise durchgeführt. Wie sehen Sie diese Situation? Die Reisewarnungen wurden jeweils verlängert. Aktuell besteht ebenfalls eine bis 14.06. Der Reiseveranstalter meint, dass die geltenden Bestimmung zum Kündigungszeitpunkt ausschlaggebend für die Ermittlung der Stornierungskosten sind. Viele Grüsse und Danke ***** *****
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Baden Würrttemberg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ich habe dem Reiseveranstalter auch um eine einvernehmliche Lösung, z.B. in Form eines Gutscheins gebeten. Er ist jedoch nicht darauf eingegangen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie waren selbstverständlich berechtigt, von dem Reisevertrag kostenfrei zurückzutreten, denn zu diesem Zeitpunkt (am 21.04.) bestand bereits die weltweite Reisewarnung.

Nach der Rechtsprechung berechtigt eine solche aber immer und ausnahmslos zum kostenfreien Rücktritt von dem Vertrag.

Der Veranstalter ist auch nicht berechtigt, Stornokosten einzubehalten und geltend zu machen, denn nach der eindeutigen gesetzlichen Regelung in § 651 h Absatz 3 BGB ist dies bei Pauschalreisen - wie in Ihrem Fall - von vornherein ausgeschlossen und unzulässig!

Verlangen Sie daher unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage die unverzügliche Rückzahlung, und kündigen Sie an, dass Sie andernfalls den Rechtsweg beschreiten werden.

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
D.h. der Reiseveranstalter kann sich nicht darauf berufen, das zum Zeitpunkt der Kündigung evtl. nur eine Reisewarnung bis zum 03.05. bestanden hat, so wie er dies darlegt?

Nein, natürlich nicht, denn entscheidend ist allein, dass zum Zeitpunkt des Rücktritts eine Reisewarnung vorlag - und das ist hier zweifelsfrei der Fall.

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Vielen Dank!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank.

Gern.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.