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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33739
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Restschuldversicherung lehnt Zahlung wegen schwerer

Diese Antwort wurde bewertet:

Restschuldversicherung lehnt Zahlung wegen schwerer Krankheit ab
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: RLP
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Versicherungsexperten wissen sollte?
Customer: Versicherung mit Kredit abgeschlossen im Sept.2019,schwere Krankheit festgestellt(Herzstillstand,Defibrilator eingepflanzt) im Dezember

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Mit welcher Begründung genau wird denn die Leistungspflicht abgelehnt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Keine Begründung

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank.

Aus dem Schreiben entnehme ich, dass die Versicherung davon ausgeht, dass die Erkrankung als Risiko in Ihrem Vertrag nicht versichert ist.

Sie sollten daher den Versicherungsvertrag durchsehen ob Sie die Erkrankung als Versicherungsfall eingeschlossen haben oder nicht.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Ich bin versichert gegen Risiko Tod und schwere Krankheit.Bei Tod volle Zahlung des Restkredits und bei schwerer Krankheit die Hälfte des Restkredits.Gruppenversicherung Cardif über Consors Finanz.Der Einmalbetrag wurde direkt vom Kredit einbehalten,dies waren 3884,24 Euro

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn das Risko versicher ist, dann verstehe ich die kurze Antwort der Versicherung allerdings nicht. Denkbar wäre natürlich noch dass die Wartezeit nicht abgelaufen wäre, dies hätte die Versicherung dann allerdings in die Begründung aufgenommen.

Soweit noch nicht geschehen sollten Sie der Versicherung in einem ersten Schritt (schriftlich) eine feste Frist setzen Ihnen gegenüber die Deckungszusage verbindlich zu erteilen. Sollte die Versicherung bei ihrer Ansicht bleiben, dann wäre der nächste Schritt entweder das Beschwerdeverfahren beim Ombudsmann oder aber die Deckungsklage vor einem Zivilgericht.

In einer solchen Klage müssen Sie darlegen, dass ein Versicherungsfall vorliegt und dass das Risiko auch versichert ist. Die Versicherung müsste dann (sofern möglich) dem Gericht genau darlegen und beweisen, was sie zur Leistungsverweigerung berechtigen würde. Kann die Versicherung dies nicht muss sie zahlen (auch die Kosten des Verfahrens).

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Nur noch eine Frage,sollte ich die Versicherung kündigen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Wenn die Versicherung die Leistung ablehnt besteht grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht. Bis die Frage der Einstandspflicht allerdings geklärt ist, sollten Sie nicht kündigen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Auf der Seite:Wann sind sie versicherbar,steht unter,was ist schwere Krankheit:Herzinfarkt,Schlaganfall,Krebs,Blind-und Taubheit.Also ich mein Herzstillstand mit Folge Einsatz eines Defibrillators nicht als schwere Krankheit anzusehen?

Können Sie mir den Absatz in den Versicherungsbedingungen im Wortlaut wiedergeben?

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
167;12 W***** *****egt eine schwere Krankheit im Sinne dieser AVB vor?
Eine schwere Krankheit liegt vor,wenn bei der versicherten Person während der Dauer des Versicherungsschutzes eine der folgenden Krankheiten erstmalig diagnostiziert wurde:Herzinfarkt,Schlaganfall,Krebs(unabhängig davon,welche Organe vom Krebs befallen sind)Blindheit oder Taubheit

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

In diesem Falle kommt es darauf an ob Sie an den genannten Regelbeispielen erkrankt sind oder nicht. Es kommt also auf die Ursache des Herzstillstandes an. Ist die Ursache ein Infarkt oder ein Schlaganfall so liegt ein Versicherungsfall vor. Hat der Stillstand eine andere Ursache dann muss die Versicherung leider nicht zahlen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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