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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33106
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben seid 1936 ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,wir haben seid 1936 ein hinterliegendes Grundstück Berlin Lichtenrade Allgemeines Wohngebiet.
Um unser Grundstück Erschließen zu können müssen wir über eine Grunddiensbarkeit unsere Leitungen über das vorderliegende Grundstück über eine Grunddiensbarkeit verlegen lassen.
Er wird ein Streifen vom Grundstück in den Maßen 2 m breit und 40 m tief benötigt. Der Eigentümer möchte von mir für die Eintragung 19.000,00€ und ich frage mich ob diese Summe gerechtfertigt bzw. zulässig ist.Vielen Dank für Ihre AntwortMit freundlichen GrüßenMarcel John
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Berlin Lichtenrade
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Im Augenblick nicht

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Es existieren keine gesetzlichen Vorgaben, die die Bestimmung und Festlegung einer an einen benachbarten Eigentümer für die Einräumung einer Grunddienstbarkeit gemäß § 1018 BGB zu zahlenden Entschädigung regeln würden.

Die Festlegung der Höhe einer solchen Entschädigung erfolgt vielmehr ausschließlich auf der Grundlage der allgemeinen Vertrags-, Gestaltungs- und Inhaltsfreiheit im Zivilrecht.

Das bedeutet, dass es Ihnen und Ihrem Nachbarn als Vertragsparteien rechtlich frei steht, auf welche exakte Entschädigungszahlung Sie sich einigen.

Ein wesentlicher Faktor für die Entscheidungsfindung ist dabei hier die Tatsache, dass das nachbarliche Grundstück mit der Belastung durch die Grunddienstbarkeit eine objektive Wertminderung erfährt.

Im Veräußerungsfall erzielt ein mit einem Recht belastetes Grundstück regelmäßig einen geringeren Erlös als ein unbealstetes Grundstück.

In Anbetracht dessen erscheint eine Entschädigung in Höhe von 19.000 € als angemessen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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