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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33131
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau, mein Sohn, wohnhaft in Aachen in NRW, hat

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Frau Wilson,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: mein Sohn, wohnhaft in Aachen in NRW, hat während seines Praktikums in Stuttgart zur Untermiete gewohnt. Eine Kaution von 300,-€ wurde vereinbart, die nach spätestens 3 Monaten nach Vertragsende zurückerstattet werden sollte. Leider hat der Vermiter die Kaution bis heute nicht zurückgezahlt, obwohl das Mietverhältnis am 30.09.2019 beendet war. Wie können wir hier vorgehen? Gruß Dr. Karl-Heinz Tölle
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Der Vermieter ist Adil Ilyas Abdulkadir (geb. 17.03.1987 in Mogadischu/Somalia) der Untermieter Maximilian Tölle ist mein Sohn. Sie erreichen mich unter meiner E-Mail Adresse:***@******.***

Sehr geehrter Fragesteller,

wird denn irgendetwas gegen den Rückzahlungsanspruch Ihres Sohnes eingewandt ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Nein, der Vermieter hat das Geld nicht mehr. Statt die Kaution auf ein Konto zu legen, hat er das Geld ausgegeben, so seine Aussage. Ein Freund meines Sohnes ist es in gleicher Weise ergangen. Für mich scheint das ein unzulässiger Vorgang zu sein, den der Vermieter bei meinem Sohn vorgenommen hat.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ich hätte gerne einen Brief von Ihnen, den ich dann an den Vermieter weiterreichen möchte. Mir geht es hier ums Prinzip. Ob wir die 300,-€ wiedersehen, ist für mich heute sehr fraglich. Zumindest ist es mir ein Versuch wert, deshalb die 44,-€ an Sie.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Den Brief bitte an meine E-Mail Adresse:***@******.***

Ich

Sehr geehrter Fragesteller,

gern kann ich Ihnen einen Brief erstellen und stelle Ihnen hierfür ein Angebot ein.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Sehr geehrte Frau Grass, wie sehen Sie den Verlauf des Vorgangs. Wir schreiben den ersten Mahnbrief, dann den zweiten, etc. Der Herr Abdulkadir antwortet schlicht und einfach: "Ich habe kein Geld". Sollen wir den Herren dann vor Gericht zerren? NEIN, der Richter würde uns des Saals verweisen, so meine Einschätzung. Auf einer Richterskala von 0% bis 100%, auf der Sie die Wahrscheinlichkeit beurteilen sollten, dass ich mein Geld wiederbekomme, ordne ich den Vorgang gegen 0% ein. Wie sehen Sie das? Eine ehrliche Meinung, mir geht es nicht um das Geld. Gruß Karl-Heinz Tölle
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Meine E-Mail Adresse:***@******.***

Sehr geehrte Fragestellerin,

darf ich fragen, wie Sie darauf kömmen, dass "der Richter .... uns des Saals verweisen" würde ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sehr geehrte Frau Grass,
wir beenden den Vorgang. Die 44,-€ waren mir eine erste Reaktion wert. Hiermit kündige ich weitere Verpflichtungen. Einen schönen Abend. Gruß Karl-Heinz Tölle

Sehr geehrter Fragesteller,

wie Sie wünschen.Ich hätte Ihnen allerdings schon gerne geholfen !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie würden in einem etwaigen Rechtsstreit zweifelsfrei nicht des Gerichtssaals verwiesen. Vielmehr könnten Sie - sofern nicht vorher außergerichtlich gezahlt würde - ein Urteil und damit einen Titel erwirken, aus welchem Sie für die Dauer von 30 Jahren die Zwangsvollstreckung in sämtliche Vermögenswerte des Schuldners betreiben können.

Im Übrigen ist das Vorgehen des Vermieters auch strafrechtlich relevant, denn diesen traf bezüglich der als Sicherheit hinterlegten Kaution eine Vermögensbetreuungspflicht. Diese hat er zum Nachteil Ihres Sohnes verletzt, indem er die Kaution schlicht veruntreut hat. Dieses Verhalten erfüllt den Straftatbestand der Untreue gemäß § 266 StGB und kann zur Strafanzeige gebracht werden.

Wenn Sie wie nachstehend beschrieben vorgehen, so hat Ihnen der Vermieter auch die vorgerichtlichen Kosten Ihrer Rechtsverfolgung (RA-Kosten) vollständig zu erstatten.

Setzen Sie diesem vorab per E-Mail und anschließend schriftlich (Einschreiben!!) eine letzte Frist von maximal 14 Tagen ab Briefdatum zur Rückzahlung der Kaution.

Kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen und dass die hierdurch bedingten Kosten der Vermieter als Verzugsschaden zu tragen haben wird.

Gerät dieser mit dem Ablauf der von Ihnen gesetzten Frist in Verzug, sind die Rechtsverfolgungskosten (=Anwaltskosten) als Verzugsschaden ersatzfähig.

Sie können dann auf dessen Kosten einen Rechtsanwalt vor Ort einschalten, der Ihren Anspruch auf Rückzahlung sodann geltend machen und durchsetzen wird.

Der Anwalt wird ihn zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich auf Zahlung in Anspruch nehmen.

Zahlt er dann noch immer nicht, wird der Anwalt einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken oder Zahlungsklage erheben - auch die hiermit verbundenen weiteren Kosten hätte er zu tragen!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33131
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