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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33199
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Wenn möglich bitte ich meine Frage an Herrn RA Schiessl

Diese Antwort wurde bewertet:

Wenn möglich bitte ich meine Frage an Herrn RA Schiessl weiter zu leiten. Wir hatten i.d.Sache schon Kontakt.
Ich bin Vermieter.
Der befristete Vertrag endet am 31.03.2020. Der Befristungsgrund ist weggefallen.
Der Mieter hat bis dato keine Verlängerung verlangt, und wird es vermutlich nicht tun, es liegt nahe, dass er das vertragliche Ende des Mietvertrages vergessen hat.Sie haben mir am 16.09.2019 geschrieben: Wenn der Mieter keine Verlängerung verlangt, endet der Vertrag zum 31.03.2020
Hat der Mieter durch Wegfall des Befristungsgrundes (ich habe ihn nicht darüber informiert, soweit ich weiß bin ich nicht dazu verpflichtet) auch nach dem 31.03.2020 Anspruch auf Verlängerung?Bin ich wirklich nicht verpflichtet den Mieter über den Wegfall des Befristungsgrundes zu informieren?
Kann der Mieter daraus einen Anspruch auf Verlängerung auch nach dem 31.03.2020 ableiten?Weitere Vorgangsweise:
Am 01.04.2020 den Mieter zur umgehenden Übergabe auffordern.? (dies wird er kurzfristig nicht darstellen können, die Wohnung wurde auch nicht pfleglich behandelt, es sind diverse Reparatur-und Reinigungsarbeiten und Schönheitsreparaturen auszuführen, umgehend eine andere Wohnung zu finden erscheint unrealistisch)Dem Mieter eine weitere Frist zur vertragsgerechten Übergabe setzen?
Ich bitte um Ihren Rat, wie ich vorgehen soll.Mit freundlichen Grüßen

 

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

 

wenn der Befristungsgrund weggefallen ist, dann verlängert sich der Mietvertrag nicht automatisch, sondern der Mieter muss sein Interesse an der Vertragsverlängerung eigenständig geltend machen.

 

Nach dem Gesetz (§ 575 II BGB kann der Mieter von Ihnen Auskunft verlangen ob der Befristungsgrund noch besteht oder nicht. Ungefragt müssen Sie ihm den Wegfall des Befristungsgrundes allerdings nicht mitteilen.

 

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Danke für die rasche Antwort. Können Sie bitte noch meine Frage unter -weiterer Vorgangsweise- beantworten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

gerne (die Frage war zunächst nicht für mich sichtbar).

 

Natürlich sollten Sie den Mieter anschreiben und einen Übergabetermin vereinbaren. Weisen Sie ihn auch auf seine Pflichten aus dem Mietvertrag hin (Schönheitsreparaturen und Endreinigung.

 

Diese Aufforderung sollten Sie dem Mieter am besten sofort zukommen lassen, damit Sie am 01.04. bereits eine geräumte Wohnung haben. Bitte beachten Sie, dass Sie hinsichtlich der Kaution noch ein Zurückbehaltungsrecht von bis zu 6 Monaten haben.

 

 

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Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Wenn ich dem Mieter jetzt schreibe, erinnere ich ihn, bzw. gebe ich ihm die Möglichkeit bis 31.03.2020 die Verlängerung zu verlangen. Wäre für mich nachteilig! Sehe ich dies richtig?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

die Gefahr besteht natürlich. Insoweit können Sie natürlich die Räumungsaufforderung am 01.04.2020 dem Mieter übermitteln und soweit der Mieter nicht umgehend auszieht eine Nutzungsentschädigung verlangen.

 

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.