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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8994
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
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S. Grass ist jetzt online.

Ich bin aktuell im 5. Monat schwanger. Für meinen Betrieb

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin aktuell im 5. Monat schwanger. Für meinen Betrieb wird nun Kurzarbeit eingeführt. Das ist vorallem deswegen nachteilig, da es sich auch negativ auf zukünftiges Elterngeld auswirkt. Wäre es ein Ausweg, in ein ärztliches, individuelles Beschäftigungsverbot zu gehen? Oder wäre es nicht hilfreich, denn der Anspruch auf Entgeltfortzahlung nach § 18 MuSchG besteht insbesondere in folgenden Fällen nicht:
Kurzarbeit: Wird sie für den Betrieb oder die Abteilung, in der die Arbeitnehmerin beschäftigt ist, wirksam angeordnet, hat die Arbeitnehmerin auch nur im Umfang wie ihre Kollegen Anspruch auf Entgeltfortzahlung (hiervon zu unterscheiden: Kurzarbeit während des Referenzzeitraums für die Berechnung des Entgelts).
JA: Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Customer: Ich habe bereits mit unserer HR Leitung gesprochen, die mir diesen Hinweis gab, dass es diese dabei Einschränkung gibt. Ich suche nun nach einem Weg, der finanziell weniger Einschnitte zur Folge hat.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein.

Sehr geehrte Fragestellerin,

wie lange soll denn die Kurzarbeit angeordnet werden ?

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Liebe Frau Grass, zur Zeit geht man von 6 Monaten aus - bis 30.09.2020. mein Mutterschutz würde schon am 10.07. starten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

danke, dass Sie Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

In diesem Fall müssen Sie sich keine Sorgen machen. Denn das Elterngeld beträgt 67 % des Nettoeinkommen, welches 12 Monate vor der Geburt bezogen wurde. Das nicht zu versteuernde Einkommen aus einer sog. Lohnersatzleistung, also z.B. kurzarbeiter, zählt nicht zur Berechnung des Elterngeldes.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage und die Möglichkeiten gegeben zu haben und darf Sie, sofern keine Fragen mehr bestehen, bitten, die Antwort zu bewerten. vielen Dank !

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Liebe Frau Grass,

Die Tatsache, dass Lohnersatzleistungen nicht in die Berechnung des Elterngeldes einfließen, stimmt - und das ist ja sehr wohl nachteilig. „Kurzarbeitergeld fließt damit nicht in die Berechnung des Elterngeldes ein. Damit ergeben sich für Mütter und Väter, die nach der Kurzarbeit Elterngeld beziehen erhebliche Nachteile.

Da das Kurzarbeitergeld vom Arbeitsamt schon eine Lohnersatzleistung ist, wird es bei der Berechnung von Elterngeld nicht berücksichtigt„

Sehr geehrte Fragestellerin,

nur werden Sie dies durch keine Alternative ändern können. Denn auch auf ein Beshcäftigungsverbot hätte die Kurzarbeit auswirkungen.

 

Auch wenn man als Alternative eine "normale" Krankschreibung wählt, bleibt dieser Zeitraum, wie die Kurzarbeit, bei der Berechnung des Elterngeldes "außen vor" . es gibt leider keine Alternative. Ich bedaure !

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.