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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19537
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mir wurde bei Unterzeichnung des Aufhebungsvertrag, nach

Diese Antwort wurde bewertet:

Mir wurde bei Unterzeichnung des Aufhebungsvertrag, nach fristgerechter Kündigung und anschließender Freistellung, eine Strafbewehrte Geheimhaltungsverpflichtung zur Kenntnisnahme vorgelegt. Da ich zu einem Wettbewerber wechsele und auch viele Geschäftsgeheimnisse dem vorherigen Arbeitgeber kennen lernen konnte, stellt sich mir nun die Frage, wie ich meine Geheimhaltungsverpflichtung einhalte aber trotzdem in Wettbewerb zu der vorherigen Firme trete. Im besonderen, wie dokumentiere ich richtig, wenn ich als Vertriebsleiter zu Kunden fahre, die ich bisher noch nicht persönlich kennen gelernt habe.
JA: Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Customer: Angestelltenvertrag
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ich würde Ihm auch die Vertragsunterlagen zusenden, wobei ich da aber aufgefordert werde Stillschweigen über den Inhalt zu bewahren, soweit keine gesetzliche Auskunftspflichten bestehen.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

vielen Dank für die Anfrage.

 

Sie sind nicht verpflichtet, diese Erklärung zu unterzeichnen.

 

Was Sie nicht dürfen,. ist Geschäftsgeheimnisse auszuplaudern.

 

Das ist durch das Geschäftsgeheimnisgesetz unter Strafe gestellt.

 

 

So definiert sich ein Geschäftsgeheimnis

 

 

Im Sinne dieses Gesetzes ist

1.

Geschäftsgeheimnis

eine Information

a)

die weder insgesamt noch in der genauen Anordnung und Zusammensetzung ihrer Bestandteile den Personen in den Kreisen, die üblicherweise mit dieser Art von Informationen umgehen, allgemein bekannt oder ohne Weiteres zugänglich ist und daher von wirtschaftlichem Wert ist und

b)

die Gegenstand von den Umständen nach angemessenen Geheimhaltungsmaßnahmen durch ihren rechtmäßigen Inhaber ist und

c)

bei der ein berechtigtes Interesse an der Geheimhaltung besteht;

2.

Inhaber eines Geschäftsgeheimnisses

jede natürliche oder juristische Person, die die rechtmäßige Kontrolle über ein Geschäftsgeheimnis hat;

3.

Rechtsverletzer

jede natürliche oder juristische Person, die entgegen § 4 ein Geschäftsgeheimnis rechtswidrig erlangt, nutzt oder offenlegt; Rechtsverletzer ist nicht, wer sich auf eine Ausnahme nach § 5 berufen kann;

4.

rechtsverletzendes Produkt

ein Produkt, dessen Konzeption, Merkmale, Funktionsweise, Herstellungsprozess oder Marketing in erheblichem Umfang auf einem rechtswidrig erlangten, genutzten oder offengelegten Geschäftsgeheimnis beruht.

 

 

 

Es kommt also nicht auf einen Wettbewerb an, sondern auf ein Geschäftsgeheimnis

 

 

 

Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
ich hatte Zugang zu der Kundendatenbank und habe auch im Arbeitsprozess mit dieser Kundendatenbank gearbeitet. Es war auch über print Funktion möglich die Kunden und Adressen verkürzt auszudrucken. auch als Listen. Direkt untersagt war das nicht, auch die Druckfunktionalität als pdf bestand. ich habe diese Dokumente immer gelöscht. ich vermute aber , dass die Festplatte nach Kündigung analysiert wurde und diese Listen rekonstruiert wurden. ich möchte beim neunen Arbeitgeber vermeiden, wenn ich einen Kunden besuche , dass mir nachher ggf. ein verwenden dieser Listen vorgeworfen wird. Wie ist hier die Beweislage durch den Klageerhebenden aufzuzeigen