So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an S. Grass.
S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9012
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Ich bin seit 3 Jahren selbständig. Die Frau meines

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit 3 Jahren selbständig. Die Frau meines Vorgängers arbeitet bei mir. Bei der Übernahme versicherten sie mir das die Frau eine Schwerbehinderung hätte und ihr 5 Tage Sonderurlaub zustehen, dies wurde auch im Arbeitsvertrag so festgelegt. Durch das fast 20 jährige Angestelltenverhältnis vertraute ich diesen Angaben.

Vor 2 Wochen kam ein Brief das die oben genannte Person einen Antrag auf Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen gestellt hat. Also hatte nie eine Schwerbehinderung vorgelegen und es handelt sich um einen Betrug.

Meine Frage was kann ich jetzt tun?

Sehr geehrter Fragesteller,

können Sie mitteilen, was genau für Schäden (inkl. der Zusatzurlaubstage) bei Ihnen entstanden sind ? Hätten Sie die Frau auch ohne die vermeintliche Schwerbehinderung eingestellt ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.

Sehr geehrte Frau Grass,

Durch die Übernahme muste ich das gesamte Personal übernehmen, welches ich ohnehin getan hätte. Allerdings hatte ihr Mann ein paar Monate vor der Übernahme ihren Stundenlohn auf die Branche untypische 18 Euro erhöht.

Mit dem Wissen einen Menschen mit schwerer Behinderung nicht entlassen zu können ließ ich auch nach den ersten 12 Monaten das Arbeitsverhältnis bestehen.

Die Fachlichen Fähigkeiten der Person sind unumstritten, jedoch wurde ich hier getäuscht und das Vertrauensverhältnis ist jetzt nicht mehr gegeben.

LG ***

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

Grundsätzlich liegen hier natürlich falsche Angaben vor. Allerdings hatten diese zunächst keinen Einfluss auf die "Einstellung", denn Sie haben die Person (mit oder ohne Schwerbehinderung) übernehmen müssen. Somit liegt hier kein Eingehungsbetrug vor.

Der Betrug könnte sich also allenfalls auf die zusätzlich gewährten Urlaubstage beziehen, die ohne Schwerbehinderung vermutlich nicht bewilligt worden wären. Insofern wurde aufgrund der Täuschung eine Vermögensverschiebung vorgenommen.

Grundsätzlich könnte man neben einer möglichen Anzeige wegen Betruges (allerdings dürfte dieses bei einem Angestelltenverhältnis von 20 Jahren leider schon verjährt sein) natürlich auch eine fristlose Kündigung in Betracht ziehen, da das Vertrauensverhältnis durch diese Unwahrheit sicherlich sehr gestört ist. Auch über eine Rückforderung der überzahlten Urlaubstage kann nachgedacht werden.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage und die Möglichkeiten gegeben zu haben und darf Sie, sofern keine Fragen mehr bestehen, bitten, die Antwort zu bewerten. vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Nachfragen oder kann ich noch irgendetwas für Sie tun ?

 

Falls nicht, sind Sie bitte so freundlich und geben nun für die erteilte Antwort eine Bewertung ab.Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Danke ich habe keine Fragen mehr

Sie haben mir sehr geholfen

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne !

Ich wünsche Ihnen eine schöne Restwoche, alles Gute und vor allem: bleiben Sie gesund !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass