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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8952
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Mein jetziger Lebensgefährte ist vor 3,5 Jahren von seiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein jetziger Lebensgefährte ist vor 3,5 Jahren von seiner Frau verlassen worden. Sie ist vor ungefähr 3 Jahren in eine eigene Wohnung ausgezogen.

Das Haus gehört ihm und er steht auch allein im Grundbuch. Sie wohnte bereits seit 1992 bei ihm, geheiratet haben sie 1993. Nach einigen Jahren (1998) wurde das Haus aufgestockt und sie hat in diesem Zeitraum (bis ca 2008) ungefähr 90.000 Euro in diese Haus mit hinein gesteckt. Für Bäder, Dämmung, Fenster etc....Miete musste sie nie zahlen, beide haben auch getrennte Konten. Es besteht kein Ehevertrag, sondern eine normale Ehe mit Zugewinngemeinschaft. Mein LG, welcher krebskrank ist und nicht arbeiten konnte die ersten Jahre hat nie Geld gefordert, keinen Trennungsunterhalt etc und möchte das auch nicht.

Jetzt hat er die Scheidung eingereicht. Das Haus liegt im hessischen Philippsthal nah an der Strasse und somit nicht in der besteh Gegend und wird aktuell auf einen Wert von 130.000 - max 150.000 Euro geschätzt inclusive Grundstück. Denke eher der niedrigere Preis. Jetzt möchte sie gern einen Teil ihres damals investierten Geldes haben (Miete hat sie übrigens nie zahlen müssen).

Gemeinsam besitzen beide noch ein erschlossenes Baugrundstück (beide Eigentümer), welches damals 20000 DM kostete, welche sie allein bestritten hat. Diese wird aktuell auf jetzt 50.000 EURO geschätzt und ist eher begehrt, da tolle Lage. Obwohl hier sicher auch Zugewinn besteht, würde mein LG darauf komplett verzichten.

Eigentlich geht es nur um den Auszahlwert des Hauses. Sie möchte noch 60.000 - 70.000 Euro haben, was nach so vielen Jahren und Wertminderung ganz schön viel erscheint... Wie ist das denn nun Mfg ***

Beide wollen prinzipiell nicht streiten und reden normal miteinander. Er hat ihr den Vorschlag gemacht, auch um Anwaltskosten zu sparen, ihr das erwähnte Grundstück zu überlassen, will auch sonst nichts, obwohl sie deutlich besser verdient und ihr einen Teil auszahlen, aber keine 60.000Euro! Was wäre denn da angemessen

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich muss leider nachfragen: Hat man sich schon beim Zugewinnausgleich irgendwie geeinigt ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Nein, wollen sie prinzipiell eigebtlichcnicvt. mein LG möchte ihr das erwähnte Baugrundstück völlig überlassen, ohne den Zugewinn der ihm da sicher zustände und beide möchten eigentlich das Verfahren abkürzen . In dem Sinne, er überlässt ihr das Grundstück, will auch sonst nix an irgendwelchen Ausgleichzahlungen wie Unterhalt etc (sie verdient als Beamter- Lehrer) deutlich mehr. Und sie möchten Anwaltskosten sparen. Sprich, er zahlt ihr einen Teil ihres Geldes aus, was sie damals investiert hat und das war’s für beide. Im Prinzip gehts nur darum, wieviel da so ungefähr angemessen ist, damit sich keiner über den Tisch gezogen fühlt. Bisher mussten beide schon 4000 Euro Löhnen und fürchten, das wird ne never ending Story.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Wie schaut es denn nun aus? Dachte wir bekommen noch Antwort heute?
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Schriftlich wäre schöner
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ich warte noch immer auf Beantwortung? Habe ich was verkehrt gemacht? Bisher hat das immer und zeitnah geklappt...Mmh

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag. Ich konnte wegen eines Internettotalausfalls gestern leider nicht mehr antworten.

Jetzt aber: Um einschätzen zu können, was für ein Betrag hier angemessen wäre, muss man den Zugewinn, zumindest überschlägig berechnen, da dies der einzige Anspruch ist, der besteht.

Wenn man davon ausgeht, dass beide Ehegatten zu Beginn der Ehe kaum Vermögen hatten, dann würde sich das Endvermögen folgendermaßen darstellen: Mann Immobilie 140.000 EUR + 1/2 Baugrundstück ca. 30.000 EUR. Frau "nur" ca. 30.000 EUR (1/2 Baugrundstück). Damit hat der Mann ca.- 140.000 EUR Zugewinn und müsste ca. 70.000 EUR zahlen. Dies würde also ungefähr dem Wert des Baugrundstückes entsprechen.Damit wäre die Übertragung desselben angemessen.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage und die Möglichkeiten gegeben zu haben und darf Sie, sofern keine Fragen mehr bestehen, bitten, die Antwort zu bewerten. vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie meine ausführliche Antwort erhalten ? Haben Sie noch Nachfragen ? Wenn nicht, sind Sie bitte so frendlich und nehmen nun eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

würden Sie bitte so fair sein und zumindest ein Feedback für meine Arbeit abgeben. Ich kann leider nicht erkennen, was dem entgegensteht ?!

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Mache ich . Ich bin Arzt und habe gerade 12-24 Stunden Schichten, sorry!
Also nochmal: er überliesse ihr das Baugrundstück und zahlt von seinem Haus nix mehr? Er verzichtet ja sonst
Auf ev Unterhalt, dasN Auto durfte sie mitnehmen.....

Sehr geehrte Fragestellerin,

das wäre ein Deal. Müssen natürlich beide einverstanden sein.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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