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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9011
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Hallo. baden württenberg, habe seit 4.1.2020 eine neue

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: baden württenberg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: habe seit 4.1.2020 eine neue arbeitsstelle gehabt mit arbeitsvertrag. hatte am 4.1.2020 einen arbeitsunfall. jetzt hat mir der arbeitgeber auf den 1.3.2020 gekündigt. habe von der krankenkasse vom 4.1.2020 - 28.1.2020 ein verletztengeld erhalten. die krankenkasse sagt dass ab den 29 tag der arbeitgeber bis zum 29.2.2020 die kosten übernehmen würde. ist das richtig? erst ab 1.3.2020 würde dann wieder die krankenkasse das verletztengeld bezahlen. das heisst ich habe vom 29.1.2020 bis 29.2.2020 kein geld erhalten. wer trägt die kosten? können sie mir eine auskunft geben? besten dank

Sehr geehrter Fragesteller,

 

können Sie mitteilen, warum das Verletztengeld nur bis zum 28.01.2020 gezahlt wurde ? Sind Sie denn weiterhin krank geschrieben ?

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
weis ich nicht. ja bin weiterhin durchweg bis 27.2.2020 krank geschrieben. die Krankenkasse bezieht sich auf die Aussage dass sie nur bis zum 28 sten Tag verletzeztengeld bezahlt und dann wieder erst ab 1.3.2020.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

danke, dass Sie Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Wenn Sie ab dem 29.01. keine Lohnersatzleistung im Sinne des Verletztengeldes bekommen, muss der Arbeitgeber bis zur "Vollendung" der 6 wöchigen Lohnfortzahlungsfrist, also bis zum 15.02.2020, Lohn zahlen.

 

Sie sollten hierauf (§ 3 EntgFG) hinweisen und Zahlung fordern. Weigert sich der Arbeitgeber wird Ihnen der Gang zum Arbeitsgericht leider nicht erspart bleiben.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage und die Möglichkeiten gegeben zu haben und darf Sie, sofern keine Fragen mehr bestehen, bitten, die Antwort zu bewerten. vielen Dank !

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
der arbeitgeber fordert mich zudem auf für januar 2020 und februar 2020 die beiden stundennachweise zu unterschreiben. mir ist nichts bekannt dass es ein gesetz gibt, wo ein arbeitnehmer stundennachweis unterschreiben muss. sehe ich das richtig?
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
sind sie noch da?

Sehr geehrter Fragesteller,

 

Stundennachweise ? Suie waren doch ab dem 04.01. krank. Da können doch keine Stunden angefallen sein oder ?

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
doch es sind arbeitsstunden angefallen wo ich gearbeitet am 2, 3, 4, und am 4.1.2020 ist der arbeitsunfall passiert und seither bin ich krank geschrieben. das heisst er fordert mich auf für die ganze zeit vom 1.1.2020 bis 29.2.2020 die stunden zu unterschreiben. gibt es hierfür ein gesetz dass ich stundennachweise unterschreiben muss? mir ist bekannt dass der arbeitgeber die tägliche arbeitszeit bei sich dokumentieren muss aber ich muss doch keine stundennachweis unterschreiben?

Sehr geehrter Fragesteller,

 

für die gearbeiteten Stunden müssen Sie auch einen Stundennachweis führen. Die Dokumentation der Arbeitszeit ist pflicht und ich gehe davon aus, dass vermutlich auch irgendwo in Ihrem Arbeitsvertrag eine solche Regelung zu finden ist.

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
habe meinen arbeitsvertrag gerade durchgeschaut hier steht nicht dass ich einen stundennachweis führen muss und dieser von mir dokumentiert werden muss? wie sieht es rechtlich aus?

Sehr geehrter Fragesteller,

die gesetzliche Dokumentationspflicht ergibt sich aus verschiedenen Gesetzen, wie z.B.

§ 17 MiLoG, § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder auch aufgrund eines bestehenden und geltenden Tarifvertrag.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
ok. ich bin also verpflichtet nach den gesetzvorgaben wie oben beschrieben eine arbeitszeitdokumentation zu führen und auf verlangen des arbeitgebers auch zu unterschreiben? auch wenn ich nur drei tage gearbeitet habe?

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen natürlich nur die Stunden dokumentieren, die Sie auch gearbeitet haben. Aufgrund der AU waren Sie ja vopn der Arbeit gerade freigestellt.

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
ok danke. er verlangt aber für die ganze zeit bis 29.2.2020 eine unterschrift. naja bleibt mir denke nicht erspart hier den gang zum anwalt zu machen.

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn da Stunden aufgeführt sind, die nicht gearbeitet wurden, wäre der Gang unumgänglich.

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
nein sind natürlich keine stunden aufgeführt nur bis 4.1.2020 wo ich auch tatsächlich gearbeitet habe. ab 5.1.2020 bis 29.2.2020 steht hinter täglichen arbeitszeit ein "K" für Krankheit. mir war nur nicht klar dass ich ein stundennachweis führen muss über den gesamten zeitraum.

Sehr geehrter Fragesteller,

aber dann ist doch alles korrekt !?

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
ja soweit schon. nur dass ich sein stundennachweis unterschreiben muss war mir nicht klar. aber vermutlich muss ich das wohl wegen dem MILO gesetz.

Sehr geehrter Fragesteller,

ok verstanden.

 

Haben Sie noch weitere Fragen ? Falls nicht vergessen Sie bitte die Bewertung nicht !

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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