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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5509
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, Ich wurde bei meiner arbeitsstelle gekündigt und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, Ich wurde bei meiner arbeitsstelle gekündigt und unwiderruflivh
JA: Wie lange waren Sie dort angestellt?
Customer: Unwiderruflich freigestellt. Darf ich in dieser freigestellten Zeit wo anders arbeiten? 2 Jahre ca habe ich dort gearbeitet
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Muss ich dem alten Arbeitgeber Bescheid geben, obwohl ich unwiderruflich freigestellt bin, wenn ich eine neue Stelle anfangen möchte?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn nichts anderes vereinbart worden ist, dürfen Sie während der Freistellung woanders arbeiten und müssen das auch dem alten Arbeitgeber nicht mitteilen. Zu weiteren Vertiefung des Themas möchte sich Sie auf folgenden Link hinweisen:

https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/mein-urteil/kolumne-mein-urteil-darf-ich-waehrend-der-freistellung-woanders-arbeiten-12080539.html

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Die Sache ist die, dass ich wirklich jetzt wo anders arbeite. Mein alter Arbeitgeber hat dies nun herausgefunden und möchte nicht, dass ich in meiner neuen Stelle arbeite. Die Arbeitsstellen stehen auch in keinerlei Wettbewerbsverhältnis. In der Kündigung mit unwiderruflicher freistellung stehen auch keine weiteren Klauseln. In meinem Arbeitsvertrag steht aber, dass ich eine Zweitstelle nur nach Absprache ausüben darf
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Mein alter Chef hat bei meiner neuen Stelle angerufen und gefordert, dass ich zuhause bleiben muss, da er mich ja noch bezahlt. Zudem hat er nach Aussagen einiger Leute bei meiner neuen Stelle übel über mich nachgeredet.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Wie ist hier vorzugehen?

Danke für Ihre Rückmeldung.

Das Problem in Ihrem Fall ist die arbeitsvetragliche Regelung, dass eine Zweitstelle nur nach Absprache ausgeübt werden darf. Und da Sie zwar freigestellt sind, der Arbeitsvetrag aber weitergilt, bis das Arbeitsverhältnis endgültig beendet ist, darf der Arbeitgeber sich auf diese Vertragsklausel berufen.

Vor diesem Hintergrund ist Ihr Arbeitgeber leider im Recht. Gleichwohl darf er keine üble Nachrede zu Ihren Lasten verüben. Das können Sie von ihm unterlassen verlangen, notfalls auch durch Gericht. Und eine Straftat ist das auch, die Sie anzeigen könnten.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich wurde jetzt vom neuen Arbeitgeber freigestellt bis zu meinem Kündigungsdatum bei der alten Stelle.
Habe ich recht auf den Nebenverdienst? Oder wie sieht das dann aus?
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Könnte man noch einen rückwirkenden aufhebungsvertrag beim alten Arbeitgeber aushandeln?

Sie düfen keine Nebentätigkeit ausüben, weil Sie an den Arbeitsvertrag mit dem alten Arbeitgeber gebunden sind. Und dort ist geregelt, dass Sie keine Nebentätigkeit ohne Absprache mit dem Arbeitgeber ausüben dürfen.

Sie können aber ohne Weiteres mit dem alten Arbeitgeber darüber verhandeln, dass das Arbeitsverhältnis früher beendet wird. Der alte Arbeitgeber darf Ihnen das auch nicht verweigern. Denn Sie haben ein Interesse daran zu arbeiten und nicht nur zuhause zu sitzen. Sie sollten also das Gespräch mit dem alten Arbeitgeber suchen und gemeinsam eine Lösung finden. Eine andere Möglichkeit wäre, dass Sie beim alten Arbeigeber selbst kündigen und so das Arbeitsverhältnis beenden.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Wäre die Kündigung von meiner Seite aus dann ohne eine Frist? Oder kann ich rückwirkend auch kündigen?

Die Kündigsfrist wäre 4 Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats, wenn im Arbeits- oder Tarifvertrag nicht anderes zur Kündigungsfrist geregelt ist. Denkbar wäre aber auch eine fristlose Kündigung aus wichtigen Grund, wenn es für Sie unzumutbar wäre, bis zum Ende der regulären Kündigungsfrist zu warten. Und das könnte man hier wohl annehmen. Eine Rechtsprechung dazu aber habe ich nicht recherchieren können. Es ist nicht gerade der Normalfall.

 

Ideal wäre, Sie einigten sich mit dem alten Arbeitgeber darauf, das Arbeitsverhältnis sofort zu beenden. Das sollte doch auch in dessem Interesse sein, da er Sie dann nicht mehr bezahlen muss.

Rechtsanwalt Krüger und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Okay, vielen Dank für Ihre Hilfe!
Schöne restliche Woche und bleiben Sie gesund in dieser Zeit!

Die Gesundheitswünsche sind wirklich angebracht. Bleiben Sie auch gesund!