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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 13934
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Autoverkauf privat an privat, hessen, Käufer meldet sich

Diese Antwort wurde bewertet:

Autoverkauf privat an privat
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: hessen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Käufer meldet sich nach 4 Monaten zurück und behauptet das seine Werkstatt den Wagen als Unfallwagen deklarieren würde
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Im Heckbereich würde es Anzeichen für einen Auffahrunfall geben.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ich habe einen Standard ADAC Kaufvertrag verwendet und dort auch den Haken bei Unfallfrei gesetzt
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
bin ich hier irgendwie zu belangen? Bzw. kann ich bei dem Verkäufer von dem ich den Wagen habe etwas machen?`

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es freut uns, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.
Gerne helfen wir Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter.
Bitte erlauben Sie zur Vermeidung von Missverständnissen folgende Nachfrage:
Handelt es sich denn um einen Unfallwagen?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

 

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
nein. In meinem Besitzzeitrsaum gab es definitiv keinen Schaden. Vom Vorgänger wurde der Wagen mit der Kennzeichnung gekauft dass der Wagen im Heckbereich wegen Arbeiten an den Kotflügeln lackiert wurde.
Das ist dem Käufer auch bekannt inkl. Fotodokumentation
Hat ja aber nichts mit einem Auffahrunfall zu tun?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Eine Aufhebung des Kaufvertrags wäre möglich, wenn es sich tatsächlich um einen Unfallwagen handelt.

Denn dies ist ein nicht behebbarer Mangel, der nicht angegeben war (angekreuzt kein Unfallwagen).

Dies würde selbst dann gelten, wenn Sie von einem Unfall keine Kenntnis hatten und selbst quasi ein Unfallwagen gekauft haben.

In diesem Fall kann Rückabwicklung verlangt werden.

Auch bei Privatkauf.

Die Beweispflicht trägt jedoch vollständig der Käufer hierfür.

Sie wiederum könnten in diesem Fall Schadensersatz von Ihrem Verkäufer verlangen, der Ihnen ggf. ein Unfallwagen verkauft hat.

Rückfragen können Sie über den Button "Experten antworten" stellen. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, ist ein solches über den Button Telefon-Premium-Service zubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

 

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Das verstehe ich nicht....ich habe einen Standard ADAC Verkaufsvertrag verwendet und dort angekreuzt dass der wagen in der übrigen Zeit (Also nicht in meinem Besitz) SOWEIT MIR BEKANNT keinen Unfallschaden hat!
Ich habe ja explizit keine Garantie abgegeben dass der Wagen unfallfrei ist?!

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
ja, aber wenn es sich um einen Unfallwagen handelt, egal ob Ihnen bekannt oder nicht, kann eine Rückabwicklung verlangt werden.

Dies ist eine wesentliche Eigenschaft. Auch wenn die Gewährleistung ausgeschlossen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
nur dass ich das richtig verstehe...wenn der Käufer von einem Gutachter den Unfall bestätigt bekommt kann er ihn einfach wieder bei mir auf den Hof stellen, bzw. ich müsste ihn sogar noch vor Ort abholen?! Und da kann ich nichts machen?! Ich dachte dies ginge nur bei arglistiger Täuschung - und diese muss ja erst bewiesen werden!

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

ja. Sie müssten dann von Ihrem Verkäufer Schadensersatz und Rückgängigmachung verlangen.

Ausnahme:

Die Gewährleistung war bei dem Privatkauf im Vertrag ausgeschlossen.

Dann wären Sie auf der "sicheren" Seite, wenn kein arglistiges Verschweigen vorliegt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Anbei der Verkaufvertrag. Ist ein Standard ADAC Vertrag - und darin ist der Ausschluss der Sachmängelhaftung klar erwähnt....d.h, der Käufer kann nur bzgl. arglistiger Täuschung anfechten?!

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
gerne will ich Ihnen auch noch den übermittelten Vertrag auf eine entsprechende Verklauselung durchsehen.
Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
dann beantworten sie mir bitte nur die Frage: darin ist der Ausschluss der Sachmängelhaftung klar erwähnt....d.h, der Käufer kann nur bzgl. arglistiger Täuschung anfechten?!
Der Absatz lautet: Das Kraftfahrzeug wird unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schadensersatzansprüche aus Sachmän
gelhaftung, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung von Pflichten des Verkäufers oder seines Erfüllungsgehilfen beruhen sowie
bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
Ggf. noch bestehende Ansprüche gegenüber Dritten aus Sachmängelhaftung werden an den Käufer abgetreten.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
zu folgender Nachfrage:

"....d.h, der Käufer kann nur bzgl. arglistiger Täuschung anfechten".

Ein Käufer kann wegen einem verschwiegenen Unfallschaden nur bei arglistiger Täuschung gem. § 123 BGB anfechten. Das ist korrekt.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
darf ich freundlich nachfragen, warum Sie meine Ausführungen negativ (nur mit 2 Bewertungssternen bewertet haben)?
Ich habe mich umfassend mit Ihrer Fragestellung befasst.
Bestehen noch Rückfragen? Falls nicht, seien Sie bitte so freundlich und fair, für die von mir aufgewendete Zeit und die getätigten Ausführungen eine positive Bewertung (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen rechts/links oberhalb der Fragebox) abzugeben.
Die Abgabe einer positiven Bewertung hat keinen Einfluss auf die bereits an JustAnswer entrichtete Gebühr.
Insbesondere bitte ich Sie zu beachten, dass ich die gegebene Rechtslage nur beurteilen, nicht jedoch verändern kann.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

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