So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 32374
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, In meinem Arbeitszeugnis, das ich nach

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: In meinem Arbeitszeugnis, das ich nach fünfmonatiger Tätigkeit als Lehrer (Quereinsteiger!) an einer Grundschule bekommen habe, taucht u. a. die Formulierung "... zu unserer Zufriedenheit..." auf. Da diese Formulierung weder der tatsächlichen Qualität der von mir geleisteten Arbeit entspricht, noch in Übereinstimmung mit den ansonsten guten Bewertungen in dem Zeugnis steht, will ich rechtlich dagegen vorgehen. Auf eine Email an meinen Arbeitgeber, in der ich darlege, weshalb ich die oben genannte Formulierung unangemessen finde, wurde - außer mit einer Eingangsbestätigung - nicht reagiert. Ich habe vor wenigen Tagen rechtliche Schritte angekündigt, falls mir bis zum kommenden Freitag kein überarbeitetes Zeugnis vorliegt. Wie kann ich weiter vorgehen? MfG Detlef Hoffmann
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Vorerst nicht.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Die Formulierung „zu unserer Zufriedenheit“ entspricht in der Tat nur der Schulnote ausreichend.

 

Rechtlich müssen Sie das nicht hinnehmen, wenn dies nicht Ihren tatsächlichen Leistungen entspricht, und wenn die übrigen Benotungen gut ausfallen.

 

Er­teilt der AG ein un­ter­durch­schnitt­li­ches Zeug­nis, also ein Zeugnis mit der Note aus­rei­chend oder man­gel­haft -, so muss er dar­le­gen und unter Beweis stellen, dass der AN un­ter­durch­schnitt­li­che Leis­tun­gen er­bracht hat.

 

Das bedeutet, dass Ihr AG in einem etwaigen Rechtsstreit die volle Beweislast für die erteilte Note träfe.

 

Gehen Sie daher wie folgt vor: Fordern Sie Ihren AG nachweisbar (=Einschreiben, und keine E-Mail!) zur Zeugnisberichtigung auf, und setzen Sie hierzu eine letzte Frist von maximal 7-10 Tagen ab Briefdatum.

 

Kündigen Sie zugleich an, dass Sie nach Ablauf der gesetzten Frist die Zeugnisberichtigungsklage zum Arbeitsgericht führen werden, und verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass der AG im Zuge des Arbeitsgerichtsprozesses die volle Beweislast für die Ihnen erteilte Note tragen würde!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Sehr geehrter Herr Huettemann,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Sehr gern geschehen!