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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33199
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Natalie Mäker Langwiesen 3a 79793 Wutöschingen Sehr geehrte

Diese Antwort wurde bewertet:

Natalie Mäker
Langwiesen 3a
79793 WutöschingenSehr geehrte Damen und HerrenIch hab eine Frage bezgl. der aktuellen Situation.
Ich arbeite seit über 10 Jahren im selben Betrieb.
Es ist so das ich bis Ende März in Elternzeit bin, aber seit Oktober 2019 wieder Teilzeit in der Praxis beschäftigt bin.
Momentan bin ich unregelmäßig in der Praxis tätig... heißt so 2-3 vor-oder Nachmittage (Gegenschicht zu meinem Mann). (Ich wurde gefragt und hab aus Personalmangel früher wieder angefangen)
Bisher lief es dann so das er einfach meine tatsächlichen Stunden bezahlt hat und ich nicht kontinuierlich das selbe Gehalt hatte.Jetzt, aus aktueller Situation möchte er Kurzarbeit beantragen.
Alle mussten dafür was unterschreiben.Zu mir hieß es jetzt nur, sie müssten Kosten eindämmen. Ich müsste bis auf weiteres nicht kommen.
So auf die Art, keine Stunden/ kein Gehalt.
-> Für Kurzarbeit wurde ich nicht gemeldet.Wie wäre die Lage jetzt rechtlich?
Ein Bekannter der im Vorstand der IGM ist, meinte jetzt man müsste mich auch als Kurzarbeit melden.Ich würde mich über eine Nachricht von Ihnen sehr freuen!Vielen Dank!Freundliche Grüße,
N. Mäker
JA: Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Customer: Ganz normal einen Arbeitsvertrag, kein Tarifvertrag
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Allerdings muss ich dazu sagen das ich vor über 10 Jahren einen Vertrag in Vollzeit hatte. Vor 2 Jahren hatte ich dann einen angepassten Vertrag in Teilzeit.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Da hat Ihr Bekannter nicht unrecht.

 

Wenn Ihr Arbeitgeber nichts unternimmt, vor allem Sie nicht zur Kurzarbeit anmeldet, muss er Ihnen nach § 615 BGB Ihren vollen Lohn bezahlen. Dies ergibt sich aus § 615 BGB, wonach der Arbeitgeber das sogenannte Betriebsrisiko trägt. Das bedeutet, wenn Sie der Arbeitgeber nach Hause schickt, dann ist dies in seinem Risikobereich. Das bedeutet: Sie bekommen einmal Ihr Gehalt, müssen auf der anderen Seite die Arbeitszeit nicht nachholen.

 

Die Kurzarbeit für Sie ist also im Interesse Ihres Arbeitgebers.

 

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Vielen Dank für die Information.
Somit hat es nichts damit zu tun ob ich zu festen Zeiten oder flexiblen Zeiten tätig bin?

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

nein, auch wenn Sie nicht jede Woche gleich arbeiten, so ist ein Durchschnitt zu ermitteln.

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Vielen Dank! Das mach ich sehr gerne ����

Gerne!!