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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 32781
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Mobilcom hat mit meiner Tochter (15) telefoniert und

Diese Antwort wurde bewertet:

Mobilcom hat im November mit meiner Tochter (15) telefoniert und daraufhin die Vetragsmodalitäten geändert. Bevor mir das klar wurde, wurden bereits monatlich ca. 15€ mehr abgebucht (seit Dezember19). Mobilcom behauptet weiterhin, mit mir als Vertragspartner telefoniert zu haben. Was kann ich tun?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Berlin
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Das ist wohl das Wichtigste...

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Da Ihre Tochter minderjährig und damit beschränkt geschäftsfähig ist, ist eine Willenserklärung der Tochter nur dann wirksam, wenn Sie die Einwilligung / Genehmigung erteilen. Die Vertragsänderung ist daher unwirksam.

 

Wenn nun Mobilkom behauptet Sie hätten den Vertrag geändert dann muss die Firma diese (für die Firma günstige) Behauptung beweisen können.

 

Selbst wenn die Firma einen solchen Beweis haben sollte hätten Sie mit Ihrer Tochter einen Gegenbeweis.

 

Schreiben Sie diese Firma an und fordern Sie die Firma auf den angeblichen Vertragsabschluss zu beweisen. Weisen Sie darauf hin, dass im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung Ihre Tochter als Zeugin zur Verfügung steht.

 

Sollte die Gegenseite immer noch nicht einlenken, so sollten Sie eine gerichtliche Klärung nicht scheuen.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen Dank für Ihre schnelle Beantwortung. Auf die Unwirksamkeit durch meine minderjährige Tochter habe ich bereits hingewiesen und auch darauf, dass ich nicht scheue, einen Anwalt einzuschalten. Ich werde nun noch die Verfügbarkeit meiner Tochter erwähnen und auf einen Beweis bestehen, obwohl mir bereits verkündet wurde, dass man sich schriftlich nicht mehr damit auseinandersetzen würde. Ich werde es noch einmal mitteilen und habe bereits eine Frist von noch einer Woche gesetzt, da das Ganze nun schon seit 2 Wochen angemerkt wurde.
Vielen Dank für Ihre Ratschläge!
Mit freundlichen Grüßen
S. Bielka

Gerne und viel Erfolg!!

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