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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31643
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, seit nunmehr einem Jahr

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,seit nunmehr einem Jahr versuche ich folgendes Problem mit der Rundfunkanstalt zu lösen.Als ich mit meinem Sohn (Paul Groetzebach) in meine Wohnung (Dorotheenstraße 5 in 12557 Berlin) gezogen bin, ist Paul von der GEZ angeschrieben worden und wir haben eine Vereinbarung getroffen, dass er für diese Wohnung den Rundfunkbeitrag zahlt. Als er dann ausgezogen ist, habe ich sofort die Bankdaten geändert und der Beitrag für diese Wohnung ist von MEINEM Konto abgezogen worden- nachweislich! Jetzt hat mich die GEZ im Februar 2019 darüber informiert, dass mein Beitragskonto ein Rückstand in Höhe von 682,50 € (Stand 01.02.2019) aufweist.
Mein Sohn hat eine Lehre als Schiffsmechatroniker absolviert und war überwiegend auf See bzw. im Internat. Angemeldet war er zu der Zeit bei seinem Vater - der selbstverständlich für seine Wohnung ebenfalls die Beiträge pünktlich bezahlt. (ebenfalls nachweislich) Nach seiner Lehre ist Paul in eine Wohngemeinschaft in Flensburg gezogen und hat auch dort pünktlich die Beiträge entrichtet. Derweil habe ich fortlaufend - im Glauben für meine Wohnung - die Beiträge gezahlt. Nach aufreibenden Schriftwechsel mit der GEZ wurde mir mitgeteilt, dass die Beitragsnummer personenbezogen ist und nicht auf die Wohnung. Mittlerweile hatten zwei Personen drei Beitragskonten ????
Am 20.09.2019 wurden mir nach interner Prüfung die Zahlungseingänge vom 15.08.2017 - 15.02.2019 gutgeschrieben - allerdings nicht die vorherigen Zahlungen von mir. Da der Sachverhalt der gleiche ist, habe ich erneut versucht, dieses Problem mit der GEZ zu klären. Aussichtslos! Auf meine Schreiben wird nicht eingegangen; im Gegenteil: gestern erhielt ich einen Festsetzungsbescheid mit der Androhung einer Zwangsvollstreckung.
Mein Konto weist nun eine angeblichen Rückstand von 358,00 €.
Ich bin ratlos und weiß nicht mehr weiter. Lohnt sich ein Anwalt bei dem "geringen" Gegenstandswert? Auf der anderen Seite bin ich nicht gewillt, eine Leistung doppelt zu bezahlen. Können Sie mir helfen?Vielen Dank ***** *****Mit freundlichen Grüßen
Ute Groetzebach
JA: Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Customer: aufreibender Schriftwechsel
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Das Vorgehen der Behörde ist nicht nachzuvollziehen, denn nach dem Auszug Ihres Sohnes aus der Wohnung haben Sie umgehend sichergestellt, dass künftige Beitragszahlungen von Ihrer Bankverbindung abgebucht werden.

 

Sie haben folglich der Behörde nicht den geringsten Anlass gegeben, weitere Abbuchungen nicht ausschließlich über Ihr Konto vorzunehmen.

 

Es ist vor diesem Hintergrund völlig unverständlich, weshalb ein Beitragsrückstand zu Ihren Lasten in der geltend gemachten Höhe entstanden sein soll.

 

Auch der Umstand, dass die Behörde nach "interner Prüfung" Ihnen zu viel geleistete Beiträge gutgeschrieben hat, zeigt, dass die Behörde ganz ersichtlich fehlerhafte Zahlungszuordnungen vorgenommen hat.

 

Mit den Folgen dieser behördeninternen Fehlleistungen und Organisationsdefizite können Sie aber nun nicht belastet werden, zumal Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen stets ordnungsgemäß nachgekommen sind.

 

Sie sollten daher den angeblichen Rückstand nicht ausgleichen. Sollte die Behörde kein Einlenken zeigen, sollten Sie einen RA vor Ort mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen!

Geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Ich habe mich schon bei Rechtsanwälten vor Ort erkundigt - leider möchte keiner diese Angelegenheit übernehmen. Fehlende Kapazität - lautet die Antwort.

Kann die Rundfunkanstalt einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss bei Gericht gegen mich veranlassen? Muss ich gegen diesen Festsetzungsbescheid Widerspruch einlegen?

Ja, gegen den Festsetzungsbescheid können und sollten Sie umgehend in Widerspruch gehen. Sie sollten diesen im Sinne meiner obigen Darlegungen begründen und insbesondere herausstellen, dass Sie zu keinem Zeitpunkt zahlungssäumig geworden sind und die Behörde umgehend nach dem Auszug Ihres Sohnes von der Kontoumstellung in Kenntnis gesetzt haben!

Geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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