So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an S. Grass.
S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8761
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Guten Abend, NRW, Ja

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: NRW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ja


Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

wie kann ich Ihnen weiterhelfen? Schildern Sie bitte Ihr Anliegen!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Guten Abend Herr Hüttemann,
mein Mann zahlt für seinen minderjährigen Sohn Unterhalt.
Der Sohn wohnt bei der Kindsmutter, wir haben keinerlei Kontakt.
Wir beziehen weder Kindergeld noch ist in der Steuerkarte der Kinderfreibetrag für den Sohn eingetragen.
Daher haben wir den Unterhalt bei der Steuer als Sonderausgabe geltend gemacht.
Das wurde aber nicht anerkannt. Dort steht es wäre mit den Freibeträgen und/oder dem Kindergeld abgegolten, auch wenn diese einer anderen Person zustehen.

Was heißt das für uns?
Heißt es, weil die Kindsmutter Kindergeld bezieht und ggf. den Kinderfreibetrag auf der Steuerkarte hat, können wir die Ausgaben nicht absetzen?

Vielen Dank im Voraus.
Familie Hermann

Leider kann ich Ihnen bei Ihrem Anliegen nicht behilflich sein.

 

Ich gebe Ihre Anfrage daher zur Bearbeitung der Kollegen frei.

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

wie alt ist denn der Sohn und welcher Betrag wird gezahlt ?

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Sehr gehrte RA Grass,
der Sohn wird am 21.02. 15 Jahre alt.

Ich habe gerade einen Satz in den Unterlagen gefunden, der mich irritiert..
Dort steht:
"Aufgrund Ihrer Unterhaltsverpflichtung von 100% des Mindestunterhalts beträgt der von Ihnen zu zahlende Unterhalt nach Abzug des hälftig anzurechnenden Kindergeldes in Höhe von 97,00€ monatlich 379,00€"

Er bezieht aber kein Kindergeld, auch nicht hälftig. Oder ist damit gemeint, dass er es indirekt bezieht, indem der Unterhalt um den Betrag gemindert wird?

Mit freundlichen Grüssen
Eva Hermann

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Für den Laien sind die Regelungen etwas missverständlich. Sie müssen wissen, dass die Düsseldorfer Tabelle, die die Höhe des geschuldeten Unterhalts regelt, zwischen den "Bruttobeträgen" und den "Netto- bzw. Zahlbeträgen" unterscheidet. Der Unterschied liegt darin, dass bei dem Zahlbetrag die Hälfte des Kindesgeldes, welches der betreuende Elternteil bezieht, abgezogen wird, sodass quasi das halbe Kindergeld an den zahlenden Vater weitergegeben wird.

 

Aus diesem Grund steht Ihrem Mann auch bei der Steuererklärung der halbe Kinderfreibetrag zu. Eine weitere steuerliche Brücksichtigung, wie von Ihnen angesprochen über außergewöhnliche Belastung oder dergleichen ist nicht möglich.

 

Ich hoffe, Ihre Fragen wurden beantwortet. Wenn weitere bestehen, teilen Sie diese bitte mit. Anderenfalls bitte ich Sie um Bewertung der erteilten Antwort über die Sterne. Vielen Dank !

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

sind noch Fragen offen geblieben ? Falls nicht darf ich Sie bitten, die Antwort zu bewerten. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Sehr geehrte RA Grass,

ok, das heißt, er erhält durch den Abzug beim Zahlbetrag so gesehen das halbe Kindergeld, richtig?

Zur Zeit ist der Sohn nicht auf der Steuerkarte angegeben. Wenn ich Sie richtig verstehe, hat mein Mann
dort auch Anspruch auf die Hälfte des Freibetrages.
Wie kann man das Kind ein- bzw. nachtragen lassen?

Viele Grüsse
Eva Hermann

Sehr geehrte Fragestellerin,

das ist genau so ! Er kann sich einen halben Freibetrag "eintragen" lassen. Hierzu muss er beim Finanzamt einmalig einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung stellen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8761
Erfahrung: Mehrjährige Berufserfahrung
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.