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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 13442
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Ich habe als vorgezogenes Erbe von mein Elternhaus 2017

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe als vorgezogenes Erbe von mein Elternhaus 2017 übertragen bekommen und stehe allein im Grundbuch.Jetzt, nach dem meine Eltern die Immobilie nicht mehr bewohnen, möchte ich das haus verkaufen.
JA: In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Customer: Deutschland
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: im Notarvertrag (Entwurf) steht jetzt mein Mann mit drin, er muss erklären, dass er dem Verkauf zustimmt. Ist das richtig? Erbe ist doch nicht Zugewinn? kann ich diesen Passus umgehen bzw. welche Konsequenzen hat das für mich. meine Eltern wollten mir damit meine Altersborsorge sichern

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Sie können die Immobilie verkaufen.

Wenn es sich um einen wesentlichen Vermögenswert Ihrerseits handelt, hat der Ehegatte nach § 1365 BGB zuzustimmen.

Die Norm soll verhindern, dass ein Ehegatte hinter dem Rücken eines anderen sämtliche Vermögenswerte "verschleudert".

Dies würde jedoch dann nicht schützend eingreifen, wenn der Vermögenswert allein Ihnen gehört und auch nicht vom Zugewinn umfasst ist.

Dies ist bei Ihnen gegeben.

Weisen Sie den Notar hierauf hin. Alternativ muss Ihr Mann eben die Zustimmung erteilen.

Letztere könnten Sie auch im Klagewege durchsetzen.
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Mein Mann würde die Zustimmung durchaus erteilen. Ich bin nur unsicher welche Folgen es hat, dass er überhaupt im Vertrag auftaucht. Bin ich dann immernoch Alleineigentümer des Erlöses oder steht ihm dann die Hälfte zu? Was, wenn wir uns in einem halben Jahr trennen? Muß ich ihn dann davon auszahlen? Das erb meinem Tod erben würde, ist mir klar. Oder kann ich per handschritlicher Verfügung das Geld meinen Kindern hinterlassen? Für das Haus hatte ich bisher eine solche verfügung hinterlegt, im Übrigen auf Anraten des Anwaltes, der jetzt den Vertrag nicht ändern will.

 

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),wenn Ihr Mann nur als Zustimmungsberechtigter dort auftaucht, hat dies keinen Einfluss auf die Zahlung an den Verkäufer (hier Sie).Allerdings wäre es klar sicherer, wenn Ihr Mann dort nicht erscheint.Zumal dies nach Ihrer Schilderung auch gar keine rechtliche Grundlage hat.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-