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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5415
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo.. Ich bin Mieter einer Mietwohnung in einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo..
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Ich bin Mieter einer Mietwohnung in einem Zweifamilienhaus. Meine Vermieterin verlangte bei Einzug einen eigen Gaslieferanten zu beauftragen. Nun gibt es aber nur eine Zentralheizung für beide Wohnungen. Ich zahle nun für das Ganze Ahaus den Gasanschluss Kann es aus finanziellen Gründen nicht mehr,da Vermieterin sich auch nicht an mündliches Sprachen hält,Abschläge zu zahlen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Bin ich rechtlich abgesichert wenn Vertrag jetzt gekündigt wurde,Kinn neuen Abzuschließen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Zur Bearbeitung Ihrer Anfrage muss ich zunächst höflichst nachfragen:

Sie bezahlen auch das Gas für die zweite Wohnung?

Was ist denn im Mietvertrag zum Gasanschluss geregelt?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Gern
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ja ich zahle für zweite Wohnung mit.. im Mietvertrag steht abschießen eigener Gas und Stromanbieter
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Nichts zum Anschluss.. nur zum Eigenen Versorgungsvertrag
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Danke möchte nicht hat telefonieren.. bräuchte nur Beantwortung und Hilfestellung...

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Es ist eine ungewöhnlich Konstellation. In der Regel schließt der Vermieter den Vertrag mit dem Gasversorger und kann dann die Kosten entsprechend dem Verbrauch auf die Parteien im Haus umlegen.

Einfach den Gasanschluss kündigen wird dazu führen, dass Sie kein Gas mehr geliefert mehr bekommen. Das kann nicht die Lösung sein. Außerdem verstößt es gegen den Mietvertrag. Denn Sie haben sich verpflichtet, den Gasversorger zu beauftragen.

Sie haben aber einen Anspruch darauf, dass die andere Partei sich an den Kosten beteiligt. Wenn ich es richtig verstehe, ist das Ihre Vermieterin. Wenn die Vermieterin die Abschläge nicht zahlt, können Sie das mit der Miete verrechnen, sodass Sie weniger Miete bezahlen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Aber hier liegt ja keine Mietminderung vor,damit hat sie nämlich schon gedroht,mich zu kündigen, wenn ich Miete einbehalten. Da es keine Mietminderung ist.

Mietminderung meine ich auch nicht. Aber Sie haben einen Anspruch darauf, dass die andere Partei in dem Zweifamilienhaus (und das ist ja wohl die Vermieterin?) sich an den Verbrauchskosten beteiligt. Und wenn die Abschläge nicht gezahlt werden, dann können Sie das von der Miete abziehen.

 

Nur, wenn mietvertraglich vereinbart wäre, dass Sie für alle Verbrauchskosten des Zweifamilienhaus beim Gas aufkommen sollen, hätten Sie keinen Anspruch auf Kostenbeteiligung. Ist das so geregelt?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Nein.. bis vor 2 Jahren wohnte eine weitere Mietpartei in der Wohnung der Vermieterin. Da war es schriftlich geregelt das Abschläge gezahlt werden. Nach Einzug der Vermieterin würde nur mündlich vereinbart. Es liegt nichts vor,das ich für die gesamten Gaskosten aufkommen muss

Dann hat die Vermieterin sich an den Kosten zu beteiligen. Das ist so üblich und auch nur gerecht.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Hilft es hierzu wenn ich eine schriftliche Vereinbarung aufsetze,und sollte Sie diese nicht in einer Frist bestätigen oder abschlagen, dann einen Einbehalt der Miete in der Abschlagshöhe mitteilen? Das ich gegebenenfalls etwas in der Hand habe. Sie drohte mir heute erneut mit Mieterhöhung bis sie mich endlich raus gespielt hätte,ich sei hier nicht mehr erwünscht.

Danke für Ihre Rückmeldung.

 

Eine schriftliche Vereinbarung wäre auf jeden Fall hilfreich. Wenn die Vermieterin darauf nicht eingeht, können Sie Ihr mitteilen, dass Sie den Abschlag, den die Vermieterin zu zahlen hätte von der Miete einbehalten.

 

Das Einbehalten von Miete birgt aber das Risiko, dass Sie wegen Zahlungsverzuges gekündigt werden können. Denn sobald die einbehaltene Miete die Höhe von Zweimonatsmieten erreicht, wäre das ein Kündigungsgrund. Das gilt aber nur dann, wenn das Einbehalten eines Teils der Miete unberechtigt wäre. Um ganz sich zu gehen, müssten Sie ein Feststellungsklage beim Amtsgericht einreichen mit dem Antrag, das Gericht möge feststellen, dass Sie die Miete um die Höhe des Abschlages kürzen dürfen.

 

Gegen eine berechtigte Mieterhöung könnten Sie nichts unternehmen. Aber es müsste dann erstmal geprüft werden, ob eine Mieterhöhung überhaupt möglich ist. Denn das wäre ja nur bis zur Höhe der ortsüblichen Miete zulässig.

 

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Wie kann ich noch helfen, besteht weiterer Klärungsbedarf?

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

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Vielen Dank für Ihre Mühe!

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.