So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA Traub.
RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 13338
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RA Traub ist jetzt online.

Ich habe am 1.3. beim Martketplace (Facebook) ein Jean Paul

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe am 1.3. beim Martketplace (Facebook) ein Jean Paul Gaultier Le Male Parfum 125ml zum Kauf angeboten. Ich selbst geschenkt bekommen, da ich es nicht brauchte, bot ich es an. Ein Käufer meldetet sich, bezahlte, bekam die Ware. Gleich nach Erhalt ging er mich an, das Parfum ist ein Fake, Chinaimport, das ist Abzocke und Betrug das ich gefälschte Ware verkaufe und das er mich anzeigen will. Woher soll ich das bitte wissen das es gefälscht ist.
Ich habe es geschenkt bekommen, da frage ich doch nicht wo er das gekauft hat, was er dafür bezahlt hat oder ob er mir die Rechnung geben kann. Gedroht hat er mir mit Polizei und Anwalt, da ich als Verkäuferin eine Nachweispflicht habe wo ich das her habe. Ich mus dazu sagen das ich dem Käufer andeutete, daß es vermutlich bei Amazon gekauft wurde. Amazon würde sowas garnicht verkaufen....doch 125ml Jean Paul Gaultier lemale für 62,55€ und da steht nichts von Chinaimport.
Würde das als Beweis bei der Polizei reichen?
Der Schenker weiß nämlich auch nicht mehr wo er es gekauft hatte.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Sachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Käufer droht mir, wenn ich Geld nicht zurücküberweise, will er mich vor Gericht ziehen. Anzeige würde aber trotzdem noch bestehen bleiben

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Wenn Sie die Ware als Geschenk erhalten haben, und es keine Hinweise auf ein Plagiat gab, können Sie beruhigt sein. Sie durften dann davon ausgehen, dass sie Originalware verkaufen.

Im Übrigen ist aufgrund ihres Sachverhalts Schilderung nicht nachgewiesen, dass sie sich nicht um Originalware handelt.

Teilen Sie dem Käufer mit, dass sie keine Kenntnis haben und die Ware jedoch bei Nachweis eines Plagiats zurücknehmen. Denn aus rechtlicher Sicht hat der Verkäufer einen Anspruch auf Rücknahme und Kostenerstattung, wenn die Ware nicht original ist. Aber dies muss der Käufer beweisen.

Aufgrund ihrer angezeigt nun mitgeteilten Bereitschaft Zurücknahme ist auch jegliche strafrechtliche Maßnahme, welche durch den Käufer angedroht wird, hinfällig. Es handelt sich sodann einfach um einen ganz normalen Rückabwicklungsprozess.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Woran erkenne ich ein Plagiats?

 

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),Sie erkennen dies ggf. nicht.Daher muss auch der Käufer (und zwar ggf. durch einen Gutachten) den Nachweis erbringen.Denn ansonsten könnte jeder behaupten, dass er ein Plagiat erhalten hat.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Sagen wir mal ich schicke dem jetzt das Geld zurück, dann würde ich doch zugeben das es ein Fake ist.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nein, nicht wenn Sie vor der Erstattung mitteilen dass die Erstattung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt und Sie dies "entgegenkommenderweise" tun.

Konnte ich Ihre Fragen beantworten?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ja danke, hilft mir sehr

Gerne.