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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31593
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Derzeit läuft seit Ende 2018 ein familienrechtliches

Diese Antwort wurde bewertet:

Derzeit läuft seit Ende 2018 ein familienrechtliches Verfahren vor dem Familiengericht Bochum. Die Kindesmuter das betreffende Kind und der Kindesvater wohnen in Bochum. Die Kindesmutter hat das geteilte Sorgerecht mit dem Vater. Der Vater versucht der Kindsmutter das Kind wegzunehmen. Gutachterliche Stellungsnahme Jugendamt Verfahrenspflegschaft etc liegen alle vor.Nun sieht es danach aus, dass der Kindsmutter alles alleine übertragen wird. Die Kindsmutter die nicht Antragsteller des Antrages war, beabsichtigt seit geraumer Zeit nach Wiesbaden zu verziehen wo ihre Eltern wohnen.Die Anwältin der Kindsmutter hat diese 2018 gebeten, dass familienrechtliche Verfahren abzuwarten und nicht zu verziehen. Nun sieht es nun wohl danach aus dass der Kindsvater im Falle eines Verlustes vor das OLG Hamm ziehen will.Die Frage richtet sich nicht über die Konsequenzen wenn der Mutter das alleinige Aufenthaltbestimmungsrecht bzw Sorgerecht zugesprochen wurde.Was passiert wenn die Kindsmutter nach Abschluss des Verfahrens vor dem AG Bochum verzieht in eine neue Stadt und der Vater Rechtsbeschwerde einlegt? Hat dies negative Konsquenzen für die Mutter? Ist das OLG Hamm weiterhin zuständig oder das neue Gericht am Wohnort für die Rechtsbeschwerde-.Es kann ja nicht jede Mutter solange wohnen bleiben irgendwo bis ein Verfahren abgeschlossen ist. Sehen sie hier Probleme negative für die Kindsmutter?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Der Mutter kann grundsätzlich mit dem Umzug noch einen Monat warten.

 

Solange beträgt die Rechtsmittelfrist nach Ergehen der amtsgerichtlichen Entscheidung.

 

Bis diese einmonatige Rechtsmittelfrist nicht abgelaufen ist, ist die Entscheidung des AG Bochum noch nicht rechtskräftig.

 

Es hätte für die Mutter aber rechtlich auch keine negativen Folgen, wenn diese vor Ablauf dieser Rechtsmittelfrist, also unmittelbar nach dem Ergehen des Beschlusses des AG mit dem Kind verziehen würde.

 

Zuständig bleibt in jedem Fall das OLG Hamm für das Beschwerdeverfahren.

Geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ist das zugesprochene Sorgerecht oder Aufenthaltsbestimmungsrecht direkt vollstreckbar mit der Entscheidung oder müsste die Mutter den Vater auch im Falle eines Urteils zu ihren Gunsten im Falle einer Rechtsbeschwerde um Erlaubnis fragen bei einem Umzug.


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

 

Die Rechte würden der Mutter unmittelbar mit Ergehen des Beschlusses zustehen. Sie müsste den Vater daher auch dann nicht um dessen Zustimmung bitten, wenn dieser Beschwerde einlegen sollte.

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Vielen Dank!

 

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich habe sie bewertet. Also zu 100 Prozent ist die Entscheidung vorläufig vollstreckbar auch wenn es nicht rechtskräftig ist? Und es wäre auch nicht zum Nachteil vor dem OLG Hamm wenn sie verziehen würde so dass der Vater argumentiert kaum hat sie das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht schon verzieht sie. Wie lange kann eine Rechtsbeschwerde vor dem OLG Hamm im Familienrecht dauern.

Ja, nach der Entscheidung ist die Mutter Inhaberin des ABR un des alleinigen Sorgerechts, auch wenn die Entscheidung noch nicht rechtskräftig. Dies bedeutet nicht, dass sich diese Rechte für die Dauer der Rechtsmittelfrist in einem rechtlichen Schwebezustand befinden würden!

 

Nein, es wäre nicht nachteilig, denn wenn die KM das ABR hat, so kann sie von diesem auch Gebrauch machen und verziehen - rechtlich ist dies in keiner Weise zu beanstanden.

 

Die Dauer des Verfahrens vor dem OLG hängt von dessen Auslastung ab. Sie müssen mit mindestens zwei Monaten rechnen.

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt