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Rechtsanwältin Pesla
Rechtsanwältin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 622
Erfahrung:  Zivilrecht / Vertragsrecht / Abmahnrecht / Onlinerecht / Urheberrecht /Strafrecht / Kaufrecht / Mietrecht / Anwalt Neuhaus am Rennweg
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Rechtsanwältin Pesla ist jetzt online.

Ich habe eine Gmbh und Co. KG und bin 100 %

Kundenfrage

Ich habe eine Gmbh und Co. KG und bin 100 % Geschäftsführerin. ich habe vor einigen Wochen ein Haus verkauft als Makler indem ich zu 40 % beteiligt bin. Dies wusste der Käufer auch nun möchte er keine Provision bezahlten da er meint ich hätte eine wirtschaftliche bereicherung ... ich habe aber den Maklertätigkeit als GmbH und Co. Kg ausgeführt... können Sie mir weiterhelfen vielen Dank....
JA: Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Customer: 2 anwälte befragt 2 verschiedene meinungen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: wäre schön wenn er sich diesem vertieft annimmt und mich gegebenfalls vertreten kann
Gepostet: vor 19 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwältin Pesla hat geantwortet vor 19 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

Bitte haben Sie einen Moment Geduld. Ich komme gleich wieder auf Ihre Frage zurück.

Experte:  Rechtsanwältin Pesla hat geantwortet vor 19 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

 

vielen Dank für ihre Anfrage im Bereich Recht.

Ich bin Frau Rechtsanwältin Jasmin Pesla und

beantworte Ihnen ihre Frage gerne wie folgt:

 

Die Einzelheiten sind hier in der Rechtsprechung umstritten.

Für Wohnraum gilt das Folgende:

Nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Ziffern 2 und 3 des Wohnungsvermittlungsgesetzes ist es dem Makler untersagt, eine Vergütung für die Vermittlungstätigkeit zu vereinnahmen, wenn er selbst Eigentümer, Mieter, Vermieter oder Verwalter der fraglichen Wohnräume ist. Gleichgestellt sind auch rechtliche oder wirtschaftliche Beteiligungsverhältnisse an solchen Positionen. Der Makler soll sein Geschäft insoweit möglichst neutral abwickeln. Der BGH hat auch entschieden, dass ein Makler, der eine Vollmacht des Grundstücksverkäufers zum Hauptvertragsabschluss hatte, stünde somit auf einer Seite des Hauptvertrages. Deshalb konnte er keine Maklerprovision verlangen (NJW – RR 1998, 992), da er nicht mehr neutral wäre.

Auch in Ihrem Fall würde der BGH wohl von einem nstitutionalisierten Interessenkonflikt ausgehen.

In den Bereichen, in denen nicht Wohnraum betroffen wäre, könnte der Makler zwar eine bestimmte Sondervereinbarung schließen. Er müsste in dieser Vereinbarung unter anderem aber auch darauf hinweisen, dass ein Provisionsanspruch an sich nicht bestehen würde. Dies liegt wohl bei Ihnen nicht vor, so dass hier im Ergebnis der Provisionsanspruch leider nicht bezahlt werden muss.

 

Es tut mir leid. Aber ich muss Sie rechtssicher informieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen dennoch weiterhelfen.

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Nachfragenbleiben nach der Bewertung weiterhin möglich.

 

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Jasmin Pesla

Neuhaus am Rennweg

Thüringen

überörtlich tätig

Experte:  Rechtsanwältin Pesla hat geantwortet vor 18 Tagen.

Sehrgeehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

 

bewertenSie bitte meine Antwort durch das Anklicken der Sterne.

Nachfragenbleiben danach möglich.

 

Mitfreundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Jasmin Pesla

 

Experte:  Rechtsanwältin Pesla hat geantwortet vor 17 Tagen.

Fürnicht bewertete Antworten kann keine anwaltliche Haftung übernommen werden.