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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 13404
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Hallo, ich mußte wegen Stents ins Krankenhaus. Bei der

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich mußte wegen Stents ins Krankenhaus. Bei der Aufnahme legte man mir den Aufnahmevertrag vor und fragte mich, ob ich privat versichert wäre, was ich bejahte (bin bei der Debeka mit Standardtarif und Einbettzimmer). In der Aufregung wegen meiner Herzprobleme habe nicht genau und weiter in den Aufnahmeantrag gesehen und unterschrieben. Nun habe ich eine dicke Rechnung mit dem Vermerk "Privat" erhalten, welche nicht so von der Debeka bezahlt wird. Ich habe angerufen und gesagt, das dies ein Irrtum war und ich wollte keine private stationäre Behandlung, sondern nur das Einbettzimmer. Antwort: nein, werden wir nicht mehr ändern. Ich bat nochmal um eine neue Rechnung mit dem Vermerk "Standard", aber auch hier Ablehnung. Die Debeka teilte mir mit, dass sie schon eine deftige Fallpauschale ans Krankenhaus bezahlt hatte, warum noch eine Privatrechnung. Arzt ist terminlich nicht zu erwischen, verleugnet sich. Was tun?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Niedersachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: War bei der Unterzeichnung des Aufnahmeantrages psychisch ganz schön "unter Druck", da es um Störungen des Lebenszentrums ging und meine Konzentration war geschwächt.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Es ist schon ein Stück weit makaber, dass man bei einem Herz Notfall quasi vorerst noch ein vorgelegtes Vertragswerk vor der Behandlung durchlesen und sodann über die Behandlungsmodalitäten verhandeln muss.

Rechts waren wäre in Ihrem Fall anzuraten, den geschlossenen Behandlungsvertrag bezüglich sämtlicher Zusatzleistungen nach Irrtum gemäß § 119 BGB anzufechten. Der Vertrag bzw. entsprechende Zusatzverträge werden hierdurch rückwirkend aufgehoben, vergleiche § 142 BGB.

Stellen Sie dem Schreiben an das Krankenhaus klar, dass sie nur eine Behandlung entsprechend ihres Versicherungsumfangs gewünscht haben und auch hiervon ausgegangen sind. In dieser Höhe werden sie auch zur Zahlung bereit.

Werden Sie sodann eine Rückmeldung des Krankenhauses ab.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

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