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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 32690
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, Ich habe eine befristete Bürgschaft gegenüber meinem

Kundenfrage

Hallo,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Ich habe eine befristete Bürgschaft gegenüber meinem Auftraggeber bei meiner Bank hinterlegt, mir würde der Vertrag in der Hinsicht gekündigt weil wir angeblich unseren Arbeit nicht nachgekommen sind, wir haben bis dato 75% der Arbeiten fertiggestellt aber bis heute nur 50% der vereinbarten Abschagszahlungen erhalten, somit sind wir jetzt im Streitfall, unserer Seite werden wir den Vertrag jetzt auch Kündigen...... die Hauptsächliche Frage ist..... können Sie die Bürgschaft einfach so ziehen solange kein Urteil gesprochen worden ist?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Meine Bank wird diesen Betrag nicht aus bezahlen solange ich es Ihnen nicht freigebe, Ich muss aber meiner Bank einen Widerspruch schriftlich ansetzten, Könnten Sie mir bitte was das betrifft helfen was das Schreiben betrifft, so das es Professionell ist ?! Bitte!!!!!!!
Gepostet: vor 14 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 14 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Grundsätzlich kann der Auftraggeber von der Bürgschaft gebrauch machen, auch wenn in der Streitsache noch kein Urteil gesprochen wurde.


Wenn allerdings die Bank für Freigabe der Bürgschaft von Ihrer Zustimmung abhängig macht, dann sollten Sie die Bank schriftlich kontaktieren und in einem ersten Schritt schreiben, dass Sie die Zustimmung nicht erteilen werden.

 

Angebracht wäre es auch wenn Sie die Verweigerung der Zustimmung kurz begründen würden.

 

In der Begründung sollten Sie in einem Satz kurz klarstellen, dass Sie entgegen den Behauptungen des Gegners Ihre Arbeit stets nachgekommen sind und somit kein Anlass für eine Kündigung aus wichtigem Grund besteht.

 

Weiter sollten Sie der Bank aber auch klar machen, dass der Gegner Sie nicht ordnungsgemäß bezahlt hat und Sie Ihrerseits daher den Vertrag (aus wichtigem Grund) kündigen werden.

 

Das sollte hier ausreichend sein.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt