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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5409
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Nach welchem Verdienst wird die gesetzliche Unfallrente bei

Diese Antwort wurde bewertet:

nach welchem Verdienst wird die gesetzliche Unfallrente bei Erhöhung des GdE berechnet. Die letze Berechnung stammt aus 2003. Ich war 2019 arbeitslos, habe seit Januar 2020 einen Job, der nur 30% meines Verdienstes aus 2018 ausmacht. Welcher Verdienst wird bei einem Unfall jetzt zu Grunde gelegt? Gruß Ralf

2018 wurde ein zusätzlicher GdB von 15% eingetragen. Kann die Berechnung in € aus 2002 runtergestuft werden, bei einem erneuten Arbeitsunfall?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

 

Die Unfallrente wird neben dem Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit nach dem Jahresarbeitsverdienst berechnet. Der Jahresarbeitsverdienst berechnet sich nach dem Bruttoarbeitsentgelt des Versicherten in den zwölf Kalendermonaten vor Eintritt des Versicherungsfalls. Maßgeblich ist also Ihr Einkommen, das Sie vor dem Arbeitsunfall hatten.

 

Bei geringfügigen Beschäftigungen ist für die Berechnung der Unfallrente der Mindest-Jahresarbeitsverdienst maßgebend. Dieser liegt derzeit bei etwa 22.000 EUR.

 

Was Sie mit Runterstufung meinen, ist mir nicht klar. In der Regel wirkt sich ein weiterer Arbeitsunfall erhöhend auf eine Unfallrente aus aber nie mindernd.

 

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Hallo Herr Krüger, mit Abstufung meinte ich eine mögliche Neuberechnung der Unfallrente bei einem erneutem Arbeitsunfall mit viel geringerem Jahreseinkommen als bei der Berechnung des ersten Arbeitsunfalls zu Grunde gelegt wurde. Die Berechnung aus 2003 bezog sich auf den damaligen Verdienst von 45.000€, im Jahr 2019 war ich arbeitslos mit einem Brutto von 38.000€, jetzt habe ich aus Zeitmangel eine Stelle mit unter 22.000€ annehmen müssen. Aus Ihrer Antwort entnehme ich, dass eine Neuberechnung bei Erhöhung der GdE auf dem Satz von 2002 erfolgt. eine Erhöhung der Unfallrente bezieht sich nur auf den GdE, der Gdb ist davon ausgeschlossen. Vielen Dank für Ihre Antwort. Ralf

Danke für Ihre Rückmeldung.

 

Wenn Sie einen neuen Arbeitsunfall haben, dann wird sich die Rente für diesen Unfall nach dem Jahresarbeitsverdienst vor diesen Arbeitsunfall berechnen. Die bestehende Unfallrente wird davon aber nicht berührt. Die bleibt in der bisheringen Höhe bestehen.

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem eine positive Bewertung (=Klick auf 3-5 Sterne) zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Weitere Kosten für Sie werden dadurch nicht ausgelöst. Und Sie können selbstverständlich auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5409
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Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Hallo Herr Krüger,
eine Frage hätte ich noch zu diesem Thema, wenn ich im Jahr vor dem Arbeitsunfall arbeitslos war, wird dann das Arbeitslosengeld als Berechnungsgrundlage genommen oder der wirklich letzte gewerbliche Arbeitsverdienst?
Mit freundlichem Gruß
Ralf Bohnsack

Danke für Ihre weitere Nachfrage. Sehen Sie mir bitte nach, dass ich erst jetzt darauf eingehen kann.

 

Wenn der Verunfallte im abgelaufenen Jahr keinen tatsächlichen Arbeitsverdienst erzielt hat, wird der gesetzlich errechnete Jahresarbeitsverdienst eingesetzt (§ 82 Abs. 2 SGB VII). Es werden 60 % der Bezugsgröße als Mindesteinkommen angesetzt, also etwa 22.000 EUR.