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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 932
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Angenommen, man möchte den vorsitzenden Richter einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Angenommen, man möchte den vorsitzenden Richter einer Hauptverhandlung als Zeuge der Verteidigung befragen. Müsste man dafür zunächst (bedauerlicherweise) den vorsitzenden Richter wegen Befangenheit ablehnen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.
Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihren Fall bearbeite.
Gerne stehe ich Ihnen der Einfachheit halber auch für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung, in dem wir alle Ihre Fragen besprechen können. Buchen Sie dieses gern als Premium-Service hinzu.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Eine Ablehnung wegen Befangenheit ist in diesem Fall nicht erforderlich. Gemäß § 22 Nr. 5 StPO ist der Richter, der Zeuge in der Sache ist, nämlich bereits von Gesetzes wegen von der Ausübung des Richteramtes ausgeschlossen.

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Kianusch Ayazi und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank
Dies würde voraussetzen, dass das Gericht die Akte zuvor zur Kenntnis genommen und somit von dem Wunsch der Zeugenbefragung erfahren hat.

Das ist korrekt. Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Was jedoch, wenn das Gericht nicht die vollständige Akte zur Kenntnis genommen haben und der vorsitzende Richter der gewünschte Zeuge sein sollte?

Dann wäre ein absoluter Revisionsgrund nach § 338 Nr. 2 StPO gegeben. Das Urteil wäre dann rechtswidrig.