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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 14014
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Nach einem Einbruch will die Hausratversicherung nicht

Diese Antwort wurde bewertet:

Nach einem Einbruch will die Hausratversicherung nicht zahlen, obwohl der Täter gefasst und verurteilt wurde. Es gibt aber keine Einbruchsspuren und wir hatten zuvor den Hausschlüssel verloren. Daher sei es kein Einbruch. Es wurde aber nicht festgestellt, ob der Täter mit dem Schlüssel ins Haus gekommen ist. Haben wir Chancen , wenn wir die Versicherung verklagen?
JA: Über welche Art von Klage sprechen wir genau?
Customer: Der Schaden beträgt etwa 15.000,- Euro . Die Hausratversicherung bezahlt nichts. Ich würde die Versicherung verklagen, mir den Schaden zu ersetzen.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Der Täter wurde verurteilt, hat sich aber zum Tathergang nicht geäußert. Die Versicherung sagt, es würde somit kein Einbruchdiebstahl vorliegen, also müssten sie nicht zahlen. Die Polizei hat keine Einbruchsspuren gefunden. Der Täter wurde verurteilt, da er von einem Nachbarn fotografiert wurde.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.
Bitte erlauben Sie mir zur Vermeidung von Missverständnissen folgende Nachfrage:
Mit welcher Begründung lehnt die Versicherung eine Zahlung ab? Wegen des verlorenen Schlüssels?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen. Ich vereinbare dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Hallo, Ich versuche noch einmal den Fall etwas genauer zu schildern. Meine Ehefrau war mit ihrem Auto in Hamburg und stellte bei der Rückkehr zum Auto fest dass sie den Autoschlüssel nicht mehr hatte. Sie hat mich dann angerufen ich bin dorthingefahren mit dem Ersatzschlüssel um ihr den zu bringen. Als wir zurückgekommen sind nach Hause haben wir festgestellt dass Dinge im Haus fehlten undIch versuche noch einmal den Fall etwas genauer zu schildern. Meine Ehefrau war mit ihrem Auto in Hamburg und stellte bei der Rückkehr fest, dass sie den Autoschlüssel nicht mehr hatte. Sie hat mich dann angerufen, ich bin dorthin gefahren mit dem Ersatzschlüssel um ihr den zu bringen. Als wir zurückgekommen sind nach Hause haben wir festgestellt, dass Dinge im Haus fehlten und das wohl ein Einbruch stattgefunden hat. Wir haben die Polizei informiert und den Fall geschildert. Man ist davon ausgegangen dass der Täter wohl den Schlüssel gefunden hat und dann dort eingebrochen ist da man keine Einbruchspuren gefunden hat, hatte man vermutet dass er den Schlüssel hatte. Ein Nachbar hat den Täter fotografiert, der ja dann auch ermittelt werden konnte und der wurde auch verurteilt. das wohl ein Einbruch stattgefunden hat. Wir haben die Polizei informiert und den Fall geschildert. Man ist davon ausgegangen dass der Täter wohl den Schlüssel gefunden hat und dann dort eingebrochen ist da man keine Einbruchspuren gefunden hat, hatte man vermutet dass er den Schlüssel hatte. Ein Nachbar hat den Täter fotografiert ja dann auch ermittelt werden konnte und der wurde auch verurteilt. Somit bestehen über die Tatsache des Einbruchs und den fehlenden Gegenständen eigentlich keine Zweifel. Die Versicherung sagt , es liegt kein Einbruch Diebstahl vor da der Verbrecher mit einem Schlüssel vermutlich reingekommen ist und das dann ja kein Einbruch ist andererseits ist das nur eine Vermutung denn wir wissen nicht ob der Täter vielleicht auch die Tür anders geöffnet hat. Somit bestehen über die Tatsache des Einbruchs und den fehlenden Gegenständen eigentlich keine Zweifel. Die Versicherung sagt jedoch es liegt kein Einbruch Diebstahl vor da der Verbrecher mit einem Schlüssel vermutlich reingekommen ist und das dann ja kein Einbruch ist, andererseits ist das nur eine Vermutung denn wir wissen nicht ob der Täter vielleicht auch die Tür anders geöffnet hat. Jetzt stellt sich die Frage, ob wir die Versicherung verklagen sollen. Mit Gerichtskosten und Anwaltskosten liegen wir dann sicherlich auch bei 5-7000 € und wenn wir dann den Prozess verlieren habe ich ja noch einen wesentlich größeren Verlust. Wenn Sie mir sagen dass meine Chance den Prozess zu gewinnen deutlich über 50 % liegen, würde ich es unter Umständen versuchen. Vielen Dank mit freundlichen Grüßen
Friedhelm Kahl
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Hallo, noch einmal, ich möchte nicht den Premiumservice buchen und nicht anrufen, würde mich aber freuen, wenn ich noch eine Antwort bekäme, da ich bereits 45,- € bezahlt habe. Ich denke, den Fall habe ich ausführlich geschildert. Der Grund, dass die Versicherung nicht bezahlt ist, dass der Schlüssel vermutlich verloren wurde und das dann kein Einbruch ist. Andererseits könnte der Schlüssel auch gestohlen worden sein (Taschendieb) oder der Einbrecher hat einen Dietrich oä Werkzeug verwendet.
Mit freundlichen Grüßen
F. Kahl

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Eine erfolgreiches Vorgehen gegenüber der Versicherung ist schwierig.

Dies insbesondere deshalb, da sämtliche Anscheinsbeweise dafür sprechen, dass der Täter in der Tat über den "verlorenen" Schlüssel in die Wohnung kam.

Denn wie erklärt sich ansonsten das Eindringen in die Wohnung. Auch fügt sich die Erklärung in den Gesamtzusammenhang ein.

Wenn daher in einem Prozess gegen die Versicherung der Täter nicht klar aussagt, dass er nicht mit dem Schlüssel eingedrungen ist, wird das Geircht nicht anders entscheiden können. Denn die Beweislast liegt bei Ihnen.

Sofern in den strafrechtlichen Ermittlungen das genaue Einbrechen nicht festgehalten ist (in der Ermittlungsakte durch Aussage des Einbrechers), wird es schwer.
Ich bedaure Ihnen keine positivere rechtliche Einschätzung übermitteln zu können, würde mich jedoch gleichwohl über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Bemühungen und die Vornahme meiner rechtlichen Ausführungen freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Das habe ich befürchtet und daher noch nicht geklagt. Zwischen dem Ort des Schlüsselverlustes in Hamburg und dem Tatort liegen aber etwa 70 km und 1 h Fahrtzeit. Für mich ist es aber unklar, wie der Täter wissen kann, welche Wohnung er aufsuchen muss. Außerdem ist auch der Autoschlüssel am Schlüsselbund gewesen. Er hätte ja auch das Auto stehlen können und hätte dann Beides. Ich vermute eher, dass er die Gegenstände entwendet hat nachdem er zuvor die Situation beobachtet hat, da meine Frau derzeit häufiger in der Gegend mit den Hunden spazieren ging. Dann ist er hierher gefahren und hat ruhig das Haus ausgeräumt, da wir ja noch in Hamburg waren. Aber ich habe inzwischen gelernt, dass man lügen muss , um sein Recht zu bekommen. Fü die Zukunft weiß ich Bescheid. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen , F. Kahl

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnte und stehe Ihnen auch in Zukunft gerne über JustAnswer zur Verfügung.
Über die Abgabe einer positiven Bewertung (anklicken zwischen 3 - 5 Bewertungssternen oberhalb der Fragebox links/rechts) für meine Ausführungen würde ich mich freuen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

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