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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31255
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mir wurde am Mittwoch mündlich ein Aufhebungsvertrag zu

Diese Antwort wurde bewertet:

Mir wurde am Mittwoch mündlich ein Aufhebungsvertrag zu meiner unbefristeten Anstellung angeboten, mit dem ich nicht einverstanden bin.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Sehr gerne.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

schildern Sie den Sachverhalt zur besseren rechtlichen Einordnung bitte etwas näher!

 

Gern können wir Ihr Anliegen im Rahmen des Premium Service auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

 

Schildern Sie mir bitte die strittigen Punkte des Ihnen angebotenen Aufhebungsvertrages.

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ich arbeite seit 15 Januar 2019 bei J&J als Clinical Consultant. Es wurde mir eine 6-12 Monatige Ausbildung versprochen, die nach 3,5 Monaten abgebrochen wurde, damit ich schneller ins Feld komme und OP´s betreuen kann. In meinem Arbeitsvertrag steht eine Wochenarbeitszeit von 37,5 St, Realität sind 50-80St.. Dabei sind regelmäßig Tage an denen ich deutlich über 10 St. arbeite. Auch die Pausenzeiten von 11 St. konnte ich mehrfach die Woche nicht einhalten. In der Ausbildung musste ich unterschreiben, das ich keine anderen Geräte im OP bediene. Realität: um einen Kardiologen zu sparen der die Geräte bedient (so sind die offiziellen Richtlinien) werden wir von der Industrie von unseren Kunden, den Kliniken, dort hin gesetzt mit der Erwartung alle Geräte zu bedienen. Obwohl ich ein gutes Grundwissen in diesem Bereich habe, hab ich mich nicht bereit gefühlt diese Aufgaben zu übernehmen. Jetzt wurde mir am Mittwoch 08.01.2020 mündlich ein Aufhebungsvertrag angeboten, weil ich die vorgegebenen Ziele nicht erreicht habe. Zum Aufhebungsvertrag: Arbeitsende 20.02.2020. Abfindung 2370.- € (weniger als ein Monatsgehalt) Wohlwollendes Arbeitszeugnis. Ich fühle mich hier sehr betrogen und würde gerne dagegen vorgehen. Hat eine Klage hier Sinn? Was kommt an Kosten auf mich zu? Ich habe keine Rechtsschutzversicherung.


Vielen Dank.


Ich werde Ihnen hier in einigen Minuten eine Antwort einstellen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

 

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Verzeihen Sie bitte, Arbeitsende war der 29.02.2020

Vielen Dank für Ihre Geduld.

 

Zunächst einmal wird ein Aufhebungsvertrag stets auf der Grundlage der auch im Arbeitsrecht herrschenden Vertrags-, Abschluss- und Gestaltungsfreiheit geschlossen.

 

Das bedeutet, dass ein solcher Vertrag auch nur einvernehmlich geschlossen werden kann - Ihr AG kann den Vertragsschluss also nicht erzwingen. Wenn Sie diesem daher nicht zustimmen wollen, so müssen Sie dies auch nicht.

 

Die Abfindung stellt aber bereits ein Entgegenkommen Ihres AG dar, denn ein gesetzlicher Anspruch besteht (abgesehen von den Fällen einer betriebsbedingten Kündigung) nicht auf Zahlung einer Abfindung, so dass Sie diese bei einer Kündigung auch nicht hätten beanspruchen können.

 

Auch die Höhe der Abfindung ist nicht zu beanstanden, denn nach der gesetzlichen Regelung beträgt diese 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses (§ 1 a Absatz 2 KSchG).

 

Einen Anspruch auf ein wohlwollendes Zeugnis haben Sie ohnehin, dies muss also in einem Aufhebungsvertrag nicht gesondert geregelt werden.

 

In Anbetracht der Ihnen in Aussicht gestellten Abfindung, zu deren Zahlung der AG an sich nicht verpflichtet wäre, rate ich Ihnen zur Annahme dieses Angebots.

 

Allerdings sollten Sie versuchen, die Abfindung in der Höhe nachzuverhandeln, denn wenn Sie regelmäßig deutlich mehr gearbeitet haben, als geschuldet, so muss dieser Umstand auch bei der Bemessung der Abfindung Berücksichtigung finden!

Wenn Sie keine Nachfragen haben ("Dem Experten antworten"), dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Die von Ihnen erwähnten Punkte waren mir alle bekannt. Mir ging es um die Einschätzung ob hier eine Klage Sinn macht, und wenn ja ca. Kosten, Könnten Sie mir bitte diese Fragen noch beantworten?


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

 

Sie könnten Klage auf Vergütung der von Ihnen geleisteten Überstunden erheben: Wenn Sie diese ganz erhebliche Mehrarbeit auch unter Beweis stellen könnten, wäre eine Klage aussichtsreich.

 

Sie müssen für eine solche Klage mit Kosten von etwa 400-500 € rechnen, die Sie als Gerichtskostenvorschuss einzahlen müssten, im Fall des Prozessgewinnes aber von dem AG erstattet erhielten.

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Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Danke für die schnelle Antwort. Könnten Sie mir noch bitte beantworte was ein Rechtsanwalt für so ein Verfahren ca. kosten würde?

Sollten Sie sich von einem RA vertreten lassen, so müssten Sie mit weiteren ungefähr 600-700 € rechnen. Diese Kosten würden Ihnen aber auch im Falle eines Prozessgewinnes nicht erstattet werden.

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Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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