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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9935
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Guten Tag, ich war bei BKK Gesundheit Pflichtversichert,bis

Kundenfrage

Guten Tag,
ich war bei BKK Gesundheit Pflichtversichert,bis 2007 als Angestellter, von 2007-2011 als Existenzgründer/Kleinunternehmer mit Zuschüsse von Arge Freiberg, welche auch KV anführte.
In 2010 musste ich nach Unfall ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen,sämtliche Kosten wurden aber von Versicherung des Unfallverursacher übernommen. Ansonsten habe nie Leistungen in Anspruch genommen. In 2011 wurde Auftragslage besser,so das ich ohne Zuschüsse von Arge leben, jedoch gab es keinen Kontakt mit Krankenkasse BKK Gesundheit. Meine Krankenkarte war bis 2014 gültig. Seither bin ich nicht versichert, Anfragen bei AOK wurden abgelehnt,da ich zur letzten Krankenkasse sollte,welche es nicht mehr gab, und informiert wurde ich auch nicht darüber. Zwischenzeitlich war ich auch eine kurze Zeit im Ausland.
Neulich erfuhr ich über die Regelungen seit 2009. Da die Arge Freiberg 2010/2011 bezüglich KV Beiträge die Zahlung einstellte, ich aber keinen Kontakt zur BKK Gesundheit hatte, möchte ich gerne erfahren,ob Strafbeiträge zu erwarten habe, trotz das es meine alte KV BKK Gesundheit nicht mehr gab? Vielen Dank ***** ***** für ihre fachliche Antwort.
MfG Olaf Wessely
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Sachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Versicherungsexperten wissen sollte?
Customer: Meine kurze Situation/Frage habe ich Ihnen soeben (s.o.) geschrieben
Gepostet: vor 10 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

darf ich nachfragen, ob ich Ihre Angaben richtig verstehe, dass Sie ab Auslaufen der Zuschüsse der Arge im Jahre 2011 keine Versicherungsbeiträge mehr abgeführt haben ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Ja dies stimmt so, da sich die BKK Gesundheit am 31.12.2011 aufgelöst hatte, mein Antrag bei AOK abgelehnt wurde, ein Angebot
von Hanse Merkur PKV zu diesem Zeitpunkt mir zu teuer war, war ich ab Ende 2011 nicht mehr krankenversichert. Ein neues Gesetz zur Krankenversicherungspflicht war mir nicht bekannt. Auch erhielt ich keinerlei Hinweise,Bescheide oder Informationen von einem Rechtsnachfolger meiner KV.
Falls Strafbeiträge aufkommen könnten,ist die Frage, ob ich damals freiwillig gesetzlich versichert war oder pflichtversichert? Denn da ich keine Leistungen in Anspruch genommen habe,wäre ein Strafbeitrag pro Monat inkl PV von 50€ rückwirkend von maximal 4 Jahren laut Rechtssprechung möglich,sofern man damals pflichtversichert war. Zumindest wurde mir das an anderer Stelle mitgeteilt.
Oder wäre eine europäische KV eine Alternative, um eventuelle Strafbeiträge zu vermeiden? Ich weiß auch nicht, ob ich verschiedene KV kontaktieren darf,um für mich das beste Angebot rauszufinden? Bisher habe ich online einen Antrag bei der DAK Gesundheit gestellt, die Unterlagen wurden mir gestern zugesandt.
Da seit 2015 viele Menschen, welche nie Beiträge vorab eingezahlt hatten, krankenversichert sind ohne jegliche Strafbeiträge,ist es natürlich für mich sehr schwer nachvollziehbar, das andere mit solch hohen Nachzahlungen belastet werden sollen. Das entspricht meiner Auffassung nach nicht dem Grundgesetz Art.3. Seit die Mindestgrenze für Beiträge KV reduziert wurde, ist es für Kleinunternehmer wie mich erstmals bezahlbar geworden. Etwaige Möglichkeiten der Krankenkassen zum Verzicht auf Strafbeiträge, bei Härtefälle wie existenzbedrohend oder nicht einbringbare Forderungen, ist wie vieles in Deutschland für Laien nicht verständlich geregelt bzw. verwirrend. Vielen Dank für ihre Antwort im voraus, ich hoffe, ich konnte meinen Sachverhalt verständlich schildern.
MfG Olaf Wessely
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Leider besteht seit 2007 eine Krankenversicherungspflicht. Dies hat zur Folge, dass leider sämtliche Rückstände, die seit der Einführung dieser Pflicht entstanden sind, nachgezahlt werden müssen. Zusätzlich werden Säumniszuschläge erhoben. Bzgl. dieser gibt es jedoch die Möglichkeit, einen Erlassantrag zu stellen, wenn die Rückstände vollständig beglichen sind.

Ich bedaure, aber leider werden Sie mir einer erheblichen Nachzahlung rechnen müssen.

Ich hoffe, Ihre Fragen wurden beantwortet. Wenn weitere bestehen, teilen Sie diese bitte mit. Anderenfalls bitte ich Sie um Bewertung der erteilten Antwort über die Sterne. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie zu der umfangreichen Auskunft noch Nachfragen ? Falls nicht, sind Sie nunmehr so fair und nehmen eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

sind Sie bitte zumindest so freundlich und hinterlassen fairerweise ein aufrichtiges (verbales) Feedback. Die Ihnen erteilte Antwort entspricht, auch wenn Sie subjektiv nicht positiv ist, doch der geltenden Gesetzeslage.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass