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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 13060
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Thema Arbeitsrecht ich bin neu tätig und hätte eine Frage

Diese Antwort wurde bewertet:

Thema Arbeitsrecht
ich bin neu im HR Bereich tätig und hätte eine Frage zum Thema Gültigkeit einer Abmahnung. Und zwar betreue ich in einer Doppelrolle als HR Referent und disziplinarischer Vorgesetzter Auszubildende, die fachlich von einer Tochtergesellschaft geführt/ausgebildet werden.

Die Auszubildenden selbst sind jedoch arbeitsvertraglich an mein Unternehmen gebunden. Nun habe ich ein Abmahnungsgespräch geführt unter Beteiligung des jeweiligen Tutors (fachlicher Ausbilder), Betriebsrat und Jugend- und Auszubildendenvertretung.

Daraufhin habe ich eine Abmahnung dokumentiert und diese unterzeichnet gemeinsam mit dem volljährigen Auszubildenden. Nun habe ich die Info erhalten, dass diese nicht rechtsgültig ist, da der Tutor als Ausbilder nicht mitunterzeichnet hat. Dies hat mich irritiert, da der Tutor

a) bei einer Tochtergesellschaft von uns tätig ist und

b) ich davon ausging, dass meine Unterschrift als Arbeitgebervertreter und HR Referent ausreicht.

Daher die Frage, ist die Abmahnung hiermit tatsächlich ungültig?

Über Ihre Unterstützung würde ich mich sehr freuen!

Einen unbefristeten Arbeitsvertrag als HR Consultant Ausbildung

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Nach der Rechtsprechung des BAG kommen als abmahnungsberechtigte Personen die Kündigungsberechtigten selbst sowie alle Mitarbeiter in Betracht, die aufgrund ihrer Aufgabenstellung dazu befugt sind, verbindliche Anweisungen bezüglich des Ortes, der Zeit sowie der Art und Weise der arbeitsvertraglich geschuldeten Arbeitsleistung zu erteilen.

Maßgeblich ist, wer das Direktionsrecht hat und/oder entsprechende Abmahnbefugnis besteht.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, genügt die Unterschrift der entsprechenden Person unter der Abmahnung.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

RA Traub und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr Herr Dr. Taub, vielen Dank für die Antwort. Das mit der Abmahnbefugnis habe ich verstanden. Wo kann ein Arbeitnehmer sehen, ob er Abmahnbefugnis hat? In der Vollmacht? Diese habe ich. Somit reicht eine (meine) Unterschrift unter dem Dokument aus, trotz dass der fachliche Ausbilder - einer Tochtergesellschaft in unserem Konzern - nicht unterzeichnet hat? Rein der Interessehalber, unterschreibt der fachliche Ausbilder eines anderen Unternehmens mit auf dem Dokument, würde dies sogar die Abmahnung ungültig machen, da er keine Abmahnbefugnis hat? Über Ihre Antworten zu den Fragen würde ich mich sehr freuen! Dann hätte ich auch keine Fragen mehr. Vielen vielen Dank ***** ***** Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr geehrter Herr Dr. Taub*
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),nein, dies würde die Abmahnung nicht ungültig machen.Wie ausgeführt, wenn der abmahnende Mitarbeiter die entsprechende Befugnis hat, ist und bleibt die Abmahnung wirksam.Die Befugnis zur Abmahnung, Personalentscheidung etc. erhält der AN durch den Geschäftsführer, Inhaber etc.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.

Sehr geehrter Herr Dr. Taub, ich danke ***** ***** für Ihre Unterstützung!!! Ganz herzliche Grüße ******

Sehr gerne.