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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19283
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo es geht um die Wahl eines Familiennamens für ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo es geht um die Wahl eines Familiennamens für ein uneheliches Kind.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: ich habe nach meiner Scheidung den Doppelnamen behalten, möchte für meine neugeborene Tochter meinen Geburtsnamen davon weitergeben da ich nicht möchte dass sie einen Doppelnamen trägt. ist das möglich? Baden-Württemberg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: es besteht für das Neugeborene ein Sorgerecht beider Elternteile, wir sind nicht verheiratet

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Danke für Ihre Geduld.

 

 

Gibt es keinen gemeinsamen Nachnamen, weil die Eltern des Kindes nicht miteinander verheiratet sind oder verheiratet sind und unterschiedliche Namen haben, ist entscheidend, ob die Eltern die gemeinsame Sorge haben oder nur einem Elternteil die elterliche Sorge zusteht. Bei gemeinsamer elterlichen Sorge erklären die Eltern gegenüber dem Standesbeamten den Nachnamen der Mutter oder den Nachnamen des Vaters zum Nachnamen des Kindes.

 

Ein Doppelname ist bei Kindern nicht möglich, denn es sollen Namensketten in den folgenden Generationen vermieden werden.

 

Das Kind bekommt also Ihren Geburtsnamen

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Sehr geehrte Frau Schiessl, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Das Standesamt stellt sich aktuell quer mit folgender Begründung: "Nach § 1617 BGB erhält das Kind bei gemeinsamer Sorge der Eltern, den Name des Vaters oder der Mutter den sie zur Zeit der Erklärung führen."
Da es in meinem Fall ja ein Doppelname ist erhält das Kind auch den Doppelnamen. Ist das so korrekt oder irrt sich die Standesbeamtin?

Ich habe nich eionmal im Kommentar nachgelesen.

 

Bei echten Doppelnamen, wie Sie ihn durch die Ehe erworben haben, hat das Standesamt recht.

 

Hierzu gibt es Stellen in der Kommentierung zu 1617 BGB, die dem Standesamt recht geben.

 

Auf die kann und wird sich das Standesamt berufen.

 

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
das bedeutet wir haben keine Möglichkeit ihr doch meinen Geburtsnamen mitzugeben?

Leider nein.

 

Es heißt zwar, dass Doppelnamen bei Kindern vermieden werden sollen, aber die Stellen im Kommentar

 

BGB § 1617 Geburtsname bei Eltern ohne Ehenamen und gemeinsamer SorgePöckerBeckOK BGB, Bamberger/Roth/Hau/Poseck
52. Edition
Stand: 01.11.2019Rn. 5-6.2

 

war leider eindeutig

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