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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 32467
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Durch unsere Arbeit mit Menschen mit Behinderung, wären wir

Diese Antwort wurde bewertet:

Durch unsere Arbeit mit Menschen mit Behinderung, wären wir gerne einem Reitverein beigetreten, um
eine langjährigen Freundin, die Sallungen besitzt, im Bereich von therapeutischen reiten zu unterstützen.Ich selbst gehörte dem Verein bereits 10 Jahre an und bin damals, auf Grund meines Umzuges (380 km) aus dem Verein ausgetreten.Es handelt sich um einen Reit- und Fahrverein e.v. ( gemeinnützig).Unsere Anträge wurden grundlos abgelehnt vom Vorstand.Der Widerspruch wurde auch wieder grundlos abgelehnt.Zwischenzeitlich haben wir durch viele Mitglieder und auch zwei Vorstandsmitglieder erfahren, dass unser Makel ist, dass wir uns mit meiner langjährigen Freundin verstehen und der Verein gerne ihre Stallungen gekauft hätte, sie diese jedoch nicht verkauft hat.Zudem wurden wir auch aufgeklärt, dass der Vorstand aus Familienmitgliedern besteht, sich die Mitglieder von 350, in den letzten Jahren auf ca.114 Mitglieder minimiert hat und dass der Vorstand in letzter Zeit, weitere Mitglieder abgelehnt hat, aufgrund der Freunschaft zu meiner Freundin.Was für Möglichkeit besteht, wenn ein Vorstand die Alleinherrschaft übernimmt und auch bei Mitgliederversammlungen gemauschelt wird.Hinzuzufügen ist, mein Partner ist HEP, meine Tochter Pferdewirt/Trainer und ich selbst im Studium Heilpädagoge, zusätzlich Reittherapeutin.Unser Hauptmerkmal war es, uns sozial zu engagieren und den Verein auch finanziell zu unterstützen.3 Mitlieder 21,50 Euro
3 Pferde 120,00 Eur
3 Anl.nutzung 120,00 Eurodes Weiteren Werbung neuer Mitglieder und für sozialschwache Menschen würden wir die Beiträge übernehmen.Natürlich hätten wir auch Rechtschutz und im gesamten sind wir ca. 11 Mitglieder bzw. Nichtmitglieder die Auskunft benötigen.Vielen Dank ***** ***** ich verbleibe,mit freundlichen Grüßen
Petra Johnson
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Hessen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Im Moment nicht

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Darf ich Sie fragen: Was ist denn in der Vereinssatzung über die Aufnahme von Mitgliedern geregelt?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
In der Satzung steht, dass der Vorstand über die Aufnahme entscheidet. Jedoch habe ich gelassen, dass man Widerspruch einlegen kann, wir jedoch den Instanzweg innerhalb des Vereins nutzen müssen, bevor wir uns rechtlich vertreten lassen.

Sehr geehrter Ratsuchender

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

 

Grundsätzlich hat der Gesetzgeber selbst das Vereinswesen sehr knapp geregelt. Dies geschah ganz bewusst, da man die Regelungen den Vereinen vor allem in den Vereinssatzungen überlassen wollte.

 

Aus diesem Grund kann auch die Aufnahme eines Mitgliedes in den Verein in der Satzung frei geregelt werden.

 

Es kann geregelt werden, dass der Vorstand nach freiem Ermessen entscheide (eigentlich der Regelfall).

 

Ebenso kann man auch in die Satzung einen vereinsinternen Rechtsweg (wie von Ihnen beschrieben) aufnehmen, nachdem das (künftige) Mitglied bestimmte Ansprüche haben kann.

 

Für Sie bedeutet dies, dass Sie alleine nach der Maßgabe der Satzung einen Anspruch auf Aufnahme haben.

 

Ohne eine besondere Klausel in der Satzung können Sie nicht vor einem ordentlichen Gericht auf Aufnahme klagen.

 

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Wenn in der Satzung über die Ablehnung nicht's vermerkt ist, wie ist dann das weitere Vorgehen. Zudem habe ich über eine Gleichstellung gelesen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Wenn in der Satzung gar nichts vermerkt ist, dann entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen.

 

Eine Ausnahme haben Sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs allerdings dann, wenn der Verein eine Monopolstellung oder im wirtschaftlichen oder sozialen Bereich eine überragende Machstellung hat. In solchen Fällen besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Gleichbehandlung zu den bereits aufgenommenen Mitgliedern.

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

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