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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1786
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
49776616
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Hallo! Ich habe zwei Kinder und bezahle für meine beiden

Kundenfrage

Hallo!
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Ich habe zwei Kinder und bezahle für meine beiden zwei Kinder Unterhalt!Meine frage ist jetzt....Ich bin seid letztes Jahr August 2019 mit der Kindesmutter von ein gemeinsames Kind verheiratet.Muss ich für meine Ehefrau auch aufkommen?Mein erstes Kind lebt nicht bei mir und das das Kind ist von meiner ex Freundin.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Es steht doch da oben
Gepostet: vor 10 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

zum Verständnis:

Es gibt zwei Kinder - ein Kind haben Sie mit der Exfreundin und ein Kind mit Ihrer aktuellen Ehefrau?

Steht denn mit der Ehefrau eine Trennung an? Wenn nein, geht Ihre Ehefrau im Moment arbeiten?

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Die ersten beiden Fragen sind richtig und die dritte frage,nein meine Ehefrau geht nicht arbeiten.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Und eine Trennung ist auch nicht
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Der Beistand von mein ersten Kind (ex Freundin)hat mich angeschrieben und ich wurde angefordert ein Antrag auszufüllen und meine Lohnabrechnungen von den letzten 12 Monate abzugeben.Da der Beistand eine neu Berechnung machen muss.Und da ich verheiratet bin und eine andere Steuerklasse bin und mein erstes Kind 12 Jahre alt wird Mitte Januar 2020 kommt mein Kind auf einer anderen Altersstufe Gruppe vom Unterhalt rein.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Und angeblich hat die Ehe nichts mit dem Unterhalt zutun,ist das so richtig?Mir wurde auch schon im Vorraus gesagt,das ich mehr Unterhalt bezahlen muss
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Ok, vielen Dank!

In dem Fall ist es so, dass Sie prinzipiell für drei Personen unterhaltspflichtig sind. Das führt aber lediglich dazu, dass Sie in Bezug auf den Kindesunterhalt eine Einkommensstufe herabgestuft werden könnten, wenn Sie nicht ohnehin schon in die erste Einkommensstufe (bis 1.900 EUR) einzuordnen sind.

Es ist richtig, dass die Beistandschaft regelmäßig den Unterhalt überprüfen kann. In Ihrem Fall ist es so, dass Sie nach der Hochzeit in eine andere Steuerklasse gewechselt sind. Wenn Sie damals Steuerklasse 1 hatten und jetzt vielleicht Steuerklasse 3, dann profitiert Ihr erstes Kind auch davon, dass Sie nun etwas mehr Nettolohn erhalten.

Daher ist es nicht so ganz richtig, dass eine neue Ehe nichts mit dem Unterhalt des ersten Kindes zu tun hat.

Wenn Sie durch die Hochzeit und den Steuerklassenwechsel nun leistungsfähiger sind, dann können Sie auch mehr Unterhalt bezahlen.

Allerdings ist es auch so, dass die Düsseldorfer Tabelle immer für 2 Personen gilt. Wenn Sie jetzt z.B. durch den Steuerklassenwechsel über 1.900,00 EUR verdienen, müssten Sie theoretisch den Unterhalt nach der zweiten Stufe bezahlen. Wenn Sie aber sagen, dass Ihre Ehefrau derzeit nicht arbeit und kein Einkommen hat, dann sollten Sie das Amt darüber in Kenntnis setzen. Bei drei Unterhaltsberechtigten müsste eine Herabstufung vorgenommen werden. Sagen Sie mir doch einmal, was Sie vor der Hochzeit durchschnittlich verdient haben und was Sie jetzt mit der neuen Steuerklasse verdienen. Dann kann ich das in konkreten Zahlen erläutern.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Ich habe vor der Ehe um die 1650€ verdient und nach der Ehe um die 1950€ für mein erstes Kind muss ich bis jetzt 196,00 € an Unterhalt bezahlen und für meine Tochter sind es 163,00 an Unterhalt.Ich warte auf den Bescheid von der Beistand und werde dann erst wissen was ich an Unterhalt bezahlen muss.Die bin der Beistand meinte zu mir das der Unterhalt nichts mit der Ehe zutun hat.Und das ich mich drauf einstellen soll,das ich mehr an Unterhalt bezahlen muss.Weil ich von Steuerklasse 1 auf die 3 durch die Ehe gekommen bin.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Mein erstes Kind (ex Freundin) wird jetzt Mitte Januar 12 Jahre alt und geht ja in einer anderen Altersstufe in der Düsseldorfer Tabelle rein und das gemeinsame Kind was ich mit meiner Frau habe das ist noch in der Altersstufe 1.Mein zweites Kind ist 5 Jahre alt und wird im September 6 Jahre alt.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Mein erstes Kind ist in der Altersstufe 2 und mein zweites Kind ist in der Altersstufe 2 (Düsseldorfer Tabelle)das wird sich laut der Beistand jetzt ändern da mein erstes Kind 12 Jahre alt wird.
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Genau, wenn Sie mit der Steuerklasse 3 nun über 1.900,00 EUR haben, dann wären Sie in die 2. Stufe einzuordnen. Ich bin dennoch der Meinung, dass es bei der 1. Stufe bleiben sollte, da Sie auch die Ehefrau mitversorgen und somit 3 Unterhaltsberechtigte vorhanden sind. Zudem werden Sie sicher noch Fahrtkosten abziehen können, so dass Sie ohnehin in die erste Stufe einzuordnen sind.

Allerdings haben Sie bislang auch nicht den Mindesunterhalt gezahlt, der bei einem 11 jährigen Kind bei 304,00 EUR lag. Die Beistandschaft hat bei Ihnen daher schon einen Mangelfall berechnet, wenn Sie nur 194,00 EUR gezahlt haben. Das lag sicher daran, dass Sie von den 1.650,00 EUR noch Ihre Fahrtkosten zur Arbeit absetzen konnten.

Grundsätzlich hätte ein Kind mit 12 in 2020 in der ersten Stufe einen Anspruch von 395,00 EUR und das aktuell 5 jährige Kind 267,00 EUR. Ihr Selbstbehalt liegt in diesem Jahr bei 1.160,00 EUR. Bei 1.950,00 EUR stünden also 790,00 EUR für Unterhalt zur Verfügung. Somit könnten Sie den Unterhalt für beide Kinder voll leisten (ggf. reduziert um Fahrtkosten)

.

Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre positive Bewertung durch Anklicken der Sterne ( 3-5) freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Um auch auf die Frage der Ehefrau einzugehen: Für diese wird bei der Unterhaltsberechnung kein Betrag X angesetzt, um daraus dann einen eventuellen Mangelfall zu berechnen, da der Kindesunterhalt immer vorgeht.

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Das meint die Dame von der Beistandschaft sicher, wenn sie sagt, dass die Ehe mit dem Unterhalt des Kindes nichts zu tun hat.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Im Bescheid von dem Unterhalt steht das mein erstes Kind in der Altersstufe 2 ist und mein zweites Kind in der Altersstufe 1 ist.Die Fahrkosten hat der Beistand mit abgezogen und steht auch mit ihm Bescheid bei.Der Beistand hat mir gesagt,weil ich mehr verdiene durch die ehe das ich mehr für beide Kinder mehr an Unterhalt bezahlen muss und das meine Ehefrau nicht mit berechnet wird.Was kann ich da jetzt gegen tun?
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Hätte ich kein zweites Kind dann hätte der Beistand den vollen Unterhalt bei meinem Kind berechnet.Der Beistand berechnet beide Kinder und die Fahrkosten.
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Ja, das ist aber auch so richtig und entspricht meinen Ausführungen.

Die Ehefrau wird nicht mit einem Unterhaltsbetrag eingerechnet, da der Kindesunterhalt einer Ehefrau immer vorgeht. Das wäre z.B auch im Fall einer Trennung so. Eine Ehefrau bekommt nur Unterhalt, wenn der Kindesunterhalt vollständig bezahlt ist und der Partner dann noch leistungsfähig ist.

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Wie hoch sind Ihre Fahrtkosten laut Bescheid?

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
165,00€ sind die Fahrtkosten.
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Ok, dann lautet die Berechnung wie folgt:

1950,00 EUR - 165,00 EUR = 1.785,00 EUR

Die Kinder erhalten Unterhalt nach der 1. Einkommensstufe

Somit bekommt das 12 jährige Kind 395,00 EUR und das 5 jährige Kind 267,00 EUR

Zusammen sind das 662,00 EUR.

Ihr Selbstbehalt liegt bei 1.160,00 EUR. Somit können Sie aber nur 625,00 EUR zahlen.

Es muss daher ein Mangelfall berechnet werden

Kind 1 erhält danach 373,00 EUR und Kind 2 252,00 EUR = Gesamt 625,00 EUR

Sobald das Kind 2 dann sechs wird, müssen die Beträge angepasst werden!

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Im Beistand Bescheid steht es aber so...Für mein erstes Kind ist der Mindestunterhalt 2 Altersstufe und für mein zweites Kind Mindestunterhalt Altersstufe 1.
Muss ich für meine Kinder den Unterhalt nachzahlen?Weil ich habe am 28.08.2019 geheiratet und der Beistand hat sich jetzt erst gemeldet wegen einer neu Berechnung.der Beistand wusste aber vorher Bescheid das ich geheiratet habe
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Der Betrag muss immer ab dem Monat gezahlt werden, in dem Sie aufgefordert wurden, Ihre Unterlagen einzureichen. Wenn Sie also im Dezember die Post erhalten haben, dann müsste der Unterhalt ab Dezember auch nach der neuen Berechnung bezahlt werden

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sollten Sie weitere Fragen haben, setzen Sie gerne den Chat fort. Anderenfalls darf ich Sie höflich um Ihre Bewertung durch Anklicken der Bewertungssterne bitten. Zusatzkosten entstehen Ihnen dadurch selbstverständlich nicht! Rückfragen sind auch im Anschluss noch möglich.

Besten Dank und mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

​Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Hat sich der Selbstbehalt nicht erhöht?
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Und auch der Unterhalt?
2020 wurde das meine Ich erhöht
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Doch, das hatte ich oben auch vermerkt. Der Selbstbehalt liegt jetzt nicht mehr bei 1.080 EUR, sondern bei 1.160,00 EUR.

Ja, und auch der Unterhalt wurde erhöht. Ich habe Ihnen daher die Berechnung anhand der aktuellen Zahlen aus 2020 vorgetragen

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Haben Sie noch Rückfragen? Anderenfalls darf ich um Ihre Bewertung bitten.

Besten Dank und mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke
Rechtsanwältin

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

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Zusatzkosten entstehen Ihnen dadurch selbstverständlich nicht!

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Mit bestem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer

K. Nitschke

Rechtsanwältin