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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 12971
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe von meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe von meiner Psychaterin eine Verordnung für eine Krankenhausbehandlung bekommen. Da ich einen vier jährigen Sohn habe, muss der als Begleitkind mit. Ich habe in ganz Deutschland eine einzige Klinik gefunden, die mich und meinen Sohn sofort aufnehmen könnte und die als einzigste Klinik die für mich sehr wichtige Einzeltherapien vier mal die Woche anbieten. Die Klinik ist eine Privatklinik, nimmt aber auch durch Genehmigung der Krankenkasse Kassenpatienten. Meine Krankenkasse lehnt die Klinik von vornherein ab, mit der Begründung es sei eine Privatklinik und als Alternative bekomme ich von meiner Krankenkasse nur Rehakliniken vorgeschlagen was aber nichts miteinander zu tun hat. Zur Zeit sind in der Klinik zwei Patienten untergebracht, die bei der selben Krankenkasse sind wie ich und die es bezahlt bekommen. Ist meine Ablehnung rechtens?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Baden Württemberg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Ich denke nicht

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Nach ihrer Schilderung ist die Ablehnung nicht rechtens. Sie sollten gegen die Ablehnung Widerspruch einlegen.

Begründen können Sie den Widerspruch damit, dass die Privatklinik auch für gesetzlich krankenversicherte eröffnet ist und die entsprechende Therapie dort viermal die Woche angeboten wird. Aufgrund der Häufigkeit der durchgeführten Therapie hat die Klinik auch eine besondere Kompetenz.

Darüber hinaus befinden sich ebenfalls gesetzlich Versicherte in der Klinik. Dies dürfte das Hauptargument sein. Denn ihr Fall darf nicht anders behandelt werden als andere vergleichbare Fälle. Ansonsten hätte die Krankenkasse ihr Ermessen fehlerhaft ausgeübt und eine falsche Entscheidung erlassen.

Wichtig ist, dass sie mit der Krankenkasse schriftlich korrespondieren und gegebenenfalls eine Prüfung durch die Amtsleitung ankündigen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Habe ich eine freie Wahl der Klinikunterbringung oder muss ich die von der Kasse bestimmte Klinik nehmen?

 

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),wenn im Krankenkassenvertrag Ihnen die Krankenkassenwahl nicht zugestanden wird, entscheidet (wie in ca. 90% der Fälle) die Krankenkasse über die Klinik.Allerdings muss diese, wie ausgeführt, die entsprechenden Argumente und Umstände bei der Ermessensentscheidung berücksichtigen.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Jetzt habe ich noch eine letzte Frage, ich bin 2011 schon erkrankt, habe eine Verhaltenstherapie über 2 Jahre gemacht, einen Tagesklinik Aufenthalt von drei Monaten hinter mir. Habe mehrere (von der Krankenkasse nicht bezahlte) Therapien gemacht, alles mit mäßigem Erfolg. War 2011 1,5 Jahre krankgeschrieben. Da ich einfach nicht mehr zuverlässig zur Arbeit gehen konnte, habe ich bei meinem Mann in der Firma angefangen. Wenn ich es nicht schaffe zur Arbeit zu gehen, bleib ich Zuhause. Zum größten Teil bringt mein Mann mir die Arbeit mit nach Hause. Ist das ein Argument für die Kasse, das ich mich nie krankgeschrieben war? Die Kasse hat mir nämlich erklärt, das ich arbeite und das ich deshalb eine Reha machen soll.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ach und das wenn man arbeitet es einem nicht so schlecht gehen kann ...

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten.
Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

RA Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Jetzt habe ich noch eine letzte Frage, ich bin 2011 schon erkrankt, habe eine Verhaltenstherapie über 2 Jahre gemacht, einen Tagesklinik Aufenthalt von drei Monaten hinter mir. Habe mehrere (von der Krankenkasse nicht bezahlte) Therapien gemacht, alles mit mäßigem Erfolg. War 2011 1,5 Jahre krankgeschrieben. Da ich einfach nicht mehr zuverlässig zur Arbeit gehen konnte, habe ich bei meinem Mann in der Firma angefangen. Wenn ich es nicht schaffe zur Arbeit zu gehen, bleib ich Zuhause. Zum größten Teil bringt mein Mann mir die Arbeit mit nach Hause. Ist das ein Argument für die Kasse, das ich mich nie krankgeschrieben war? Die Kasse hat mir nämlich erklärt, das ich arbeite und das ich deshalb eine Reha machen soll. Denn wenn man arbeiten gehen kann, kann es einem nicht so schlecht gehen...

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
vielen Dank.

Ja, das ist ein tragendes Argument gegen die Vorhaltung und Argumentation der Krankenkasse.

Denn dies zeigt, dass die Krankheit eben nur nicht "gemeldet" wurde, gleichwohl schon in der Vergangenheit Gesundheitsprobleme bestanden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Vielen lieben Dank für ihre Antworten. Ich hoffe, das ich damit Erfolg bei der Krankenkasse habe. Viele Grüße

Gerne.