So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA Traub.
RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 13014
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RA Traub ist jetzt online.

Ich schreite mit meinem Mann zur SCheidung und habe zwei

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich schreite mit meinem Mann zur SCheidung und habe zwei Fragen:1. ich habe mehrere male Geld geerbt, was mein Mann als Schenkung deklariert und mir damit streitig macht. Selbst Konto Auszüge läßt er nicht gelten.
JA: In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Customer: deutschland
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: 2. frage: wir haben ein gemeinsames Haus, was wir auch so beibehalten wollen, solange unsere jüngste Tochter mit hier wohnt. Einen Wohngeldvorteil kann mein nicht geltend machen. Er verlangt eine miete in ungefährer höhe der hälfte der Darlehensraten. aber ist nicht nur der nutzungsvorteil von mir fällig und in welcher höhe?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Gelder, die Sie geerbt und geschenkt erhalten haben, stehen Ihnen unstreitig alleine zu. Hier hat Ihr Noch-Ehemann keine Ansprüche darauf. Insbesondere sind diese Vermögenszuflüsse im Rahmen einer Scheidung nicht auszugleichen.

Wenn kein Wohnwert anzusetzen ist und Sie Miteigentümer sind, kann keine Miete oder ähnliches verlangt werden.

Allerdings kann der Noch-Ehemann sodann verlangen, dass Sie alle Kosten, die mit der Bewohnung zusammen hängen, zu tragen haben. Dies können auch die Darlehensraten und Zinsen sein.

Anbei ein Link mit detaillierten Ausführungen:

https://www.ehescheidung-rechtsanwalt.de/unterhalt/der-wohnvorteil/

Sie müssen vor diesem Hintergrund entscheiden, was für Sie günstiger ist (Ablehnung des Angebots des Ehemannes oder Annahme).
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Wegen des Erbes war mein Mann bei einem RA und dieser behauptete, dass die Geld Erbschaften eine Schenkung seien, weil ich es nicht als Erbe für mich deklariert habe. Was kann ich tun? Das Geld ist einfach mit in den Haushalt geflossen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sie müssen zwischen zwei Sachen trennen.

Schenkungen und Erbschaften sind bei der Scheidung nicht auszugleichen (siehe meine Ausführungen).

Wenn Sie diese Gelder jedoch für die gemeinsame Haushaltsführung während der Ehe verwenden, ist dieses Geld in der Tat verbraucht.

Dann können Sie dies auch nicht mehr von Ihrem Mann zurückfordern.

Allerdings fallen die Schenkungsbeträge auch nicht bei Ihnen in den Zugewinnausgleich.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
WEnn es sowieso verbraucht ist, dann fällt es doch sowieso nicht in den Zugewinn- Ausgleich. Das verstehe ich nicht so ganz.

 

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),beim Zugewinnausgleich werden rein die tatsächlichen Zuflüsse berücksichtigt. Unabhängig ob diese noch vorhanden sind oder nicht.Denn beispielsweise ist nach 20 Jahren Ehe viel Geld verbraucht und nicht mehr vorhanden.Trotzdem wird der Zugewinn berechnet und ist zu bezahlen (auch wenn Gelder nicht mehr vorhanden sind).Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
Sofern meine Ausführungen zu Ihrer Orientierung waren, bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).
Hierdurch entstehen Ihnen keine Zusatzkosten. Insbesondere hat dies keinen Einfluss auf die bereits an das Portal geleistete Zahlung.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Also die Schenkungen und Erbschaften musste man als Betrag immer beiseite legen, um sie dann bei einer Scheidung mitnehmen zu können?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
ja, das ist korrekt. Oder Sie würden die Schenkungen und Erbschaften nur für Ihre Eigentumsanschaffungen verwenden (Kleider, Immobilien etc.).

Dann wäre das Geld bei Ihnen verblieben und ein Ausgleich muss bei Scheidung ohnehin nicht erfolgen.

Konnte ich Ihre Fragen nunmehr beantworten?
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ich weiß, ich strapaziere Sie jetzt ganz schön: also wenn ich so dämlich war, das Geld für gemeinsame Anschaffungen zu verwenden: Eigentumswohnung, Haus, etc. , bei denen wir gemeinsam im Grundbuch stehen, fällt das nicht in den Zugewinn Ausgleich und ist weg

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

in den Zugewinn fällt es ohnehin nicht (vgl. meine Ausführungen).

Haben Sie die Zuwendungen, von denen Ihr Ehemann profitiert jedoch als "ehebedingte Schenkung" getätigt, kann es sich um sog. ehebedingte Zuwendungen handeln.

Diese können im Scheidungsfall zurückgefordert werden.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Gibt es für ehebedingte Schenkungen Voraussetzungen? Schriftstücke, etc.?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten.
Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

RA Traub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Gibt es für ehebidingte Schenkungen Voraussetzungen, Schriftstücke, bestimmte Umstände, etc.? Vg Heike Wurdinger

 

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),eine ehebedingte Zuwendung liegt dann vor, wenn die Schenkung auf Grundlage und in dem Vertrauen des Fortbestandes der Ehe gemacht wurde.

Scheitert die Ehe später, können diese Schenkungen, Übertragungen etc. wegen Wegfall des "Rechtsgrundes" zurückgefordert werden.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Hallo Hr. Traub, ich habe noch ein Anliegen, können Sie mir ein Angebot machen, sodaß ich es loswerden kann? VG Heike Wurdinger