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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31115
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Anwalt, Ich habe Miteigentumsanteil zu 1/4 für

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Anwalt,Ich habe Miteigentumsanteil zu 1/4 für einen Mehrfamilienhaus. Die Wohnungen sind teilweise vermietet. Ich bekomme von meinem Bruder nicht meinen Anteil der Mieteinnahmen. Ist eine lange Geschichte, daher möchte ich nicht weiter drauf eingehen. Ich habe Abstand von dem Stress genommen und habe mir einen Einfamilienhaus gekauft, was ich derzeit auch bewohne mit meiner Frau und unseren 2 Kindern. Ich muss aber trotzdem jedes Jahr ca. 1000 € an Steuern nachzahlen, da ich offiziell Mieteinnahmen habe, die ich gar nicht bekomme. Die eigentliche Frage ist, kann ich meinen Eigentumsanteil vom Mehrfamilienhaus an meine Ehefrau übertragen, ohne Schenkunkssteuer o. ä. Hohen Kosten zu bezahlen. Sie ist Hausfrau und hat kein Einkommen. Die zweite Frage: wäre ich dann von den Steuern befreit und meine Ehefrau auch wegen zu wenig Einnahmen ( sind ca. 4000 €) im Jahr Mieteinnahmen.Vielen Dank für Ihre Bemühungen.Mfg
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Niedersachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Erstmal nicht

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Zwar würde die schenkweise Übetragung Ihres Miteigentumsanteils an dem MFH Schenkungssteuer auslösen.

 

Allerdings steht Ihrer Ehefrau ein Schenkungssteuerfreibetrag in Höhe von 500.000 € zur Seite.

 

Das bedeutet, dass Schenkungssteuer nur anfiele, wenn der Wert Ihres Anteiles an dem MFH diesen Freibetrag überschreiten sollte - sollte dies nicht der Fall sein, so bliebe die Zuwendung schenkungssteuerfrei!

 

Sie würden in diesem Fall keine Steuern mehr zu entrichten haben, und Ihre Frau ebenfalls nicht, denn bei lediglich 4.000 € Einnahmen jährlich wäre der Grundsteuerfreibetrag nicht überschritten:

 

https://taxfix.de/steuertipps/was-ist-der-grundfreibetrag-wie-hoch/

Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")! Geben Sie bitte andernfalls Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
bräuchten wir denn auch keine Grunderwerbsteuer bezahlen, lediglich nur Notar u Grundbucheintragsgebühren ? Habe ich das richtig verstanden?


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

 

Ja, das haben Sie richtig verstanden, denn es fiele bei der Übertragung an Ihre Ehefrau keine Grunderwerbsssteuer an - § 3 Nr. 2 GrEStG:

 

https://www.gesetze-im-internet.de/grestg_1983/__3.html

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Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Abgabe der Bewertung?

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

 

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab.

 

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ok vielen vielen Dank.
Da fällt mir ein grosser Stein aus meiner Seele.
Dann werde ich gleich einen Notartermin vereinbaren und die Anteile an meine Ehefrau übertragen. Wie hoch die Kosten sein werden? Haben Sie vielleicht eine grobe Zahl 3 stellig oder eher 4 stellig.
Natürlich werde ich Sie mit 5 Sternen bewerten. Dad erste Mal und bin sehr zufrieden.

Dank

Mfg
Ilkay

Wie viel ist Ihr Anteil denn circa wert?

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ca. 125.000

Vielen Dank zunächst.

 

Bei einem Wert von 125.000 € müssen Sie mit Notar- und Grundbuchkosten von etwa 1.500 € rechnen.

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ok nochmals herzlichen Dank und eine schöne Nacht wünsche ich Ihnen
Bezahle seit ca. 5 Jahren immer nach nur damit ich meine Ruhe habe und jetzt treffe ich auf sie ������

Es freut mich sehr, wenn ich weiterhelfen konnte.

 

Eine Gute Nacht auch Ihnen und alles Gute!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Darf ich Sie nochmal kurz stören. Habe gelesen dass es eine 10 Jahre Regelung gibt. Wäre das für unser Vorliegen ein Hindernis.
Mehrfamiliemhaus erworben: 2000
Selber bewohnt bis 2014 im Mehrfamilienhaus
Ausgezogen 2014 bis heute in Efh

Grundsätzlich unterläge die Übertragung des Anteils der Spekulationssteuer gemäß § 23 EStG. Das wäre aber nur dann der Fall, wenn der Wert der Übertragung höher wäre als der Anschaffungswert. Hier haben Sie ohne weiteres die Möglichkeit, den Übertragungswert in dem notariellen Vertrag so anzupassen, dass dieser unter dem Anschaffungswert liegt, so dass dann keine Spekulationssteuer fällig ist.