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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 32453
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, nrw, ich habe eine familienrechtliche frage. nach

Diese Antwort wurde bewertet:

hallo,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: nrw
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: ich habe eine familienrechtliche frage. nach trennung will meine ex partnerin das gemeinsam erworbene haus behalten. bei der berechnung meiner ausgleichszahlung soll ich mich an den von ihr gezahlten anschaffungskosten wie notar gebühren, grunderwerbsteuer,maklergebühr zur hälfte beteiligen. hat sie einen anspruch darauf.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Darf ich Sie genauer fragen: Wurde hier bei der Anschaffung des Hauses eine Vereinbarung getroffen, dass bei einer Auseinandersetzung des Hauses diese Zahlungen wieder zurückgeführt werden müssten?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
hallo herr schiessl, nein, keine schriftliche und auch keine mündliche, es besteht lediglich einigkeit darüber, dass von dem verkehrswert des hauses jeder seine eingebrachte leistung wie eigenkapital, tilgungen und investitionen in abzug bringen darf. der überschuss sollte dann zu gleichen teilen aufgeteilt werden. LG Dirk Schlobinski

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

 

Wenn Sie nichts anderes vereinbart haben, dann ist die Aufteilung grundsätzlich so in Ordnung.

 

Vom Verkehrswert sind zunächst die Verbindlichkeiten die noch auf der Immobilie ruhen zurückzugewähren. Danach die wechselseitig erbrachten Einlagen. Der dann noch verbleibende Rest ist dann aufzuteilen. Dem Grunde nach ist es also richtig, wenn Ihre Partnerin die erbrachten Leistungen so zurückfordert.

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
hallo, bei dem jeweils eingebrachten eigenkapital macht das auch sinn, jedoch verbleibt das haus zum schluss in ihrem alleineigentum, ich würde mich daher zu hälfte an ihren anschaffungskosten beteiligen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

die Übertragung auf den Miteigentümer ist natürlich Verhandlungssache. Keiner kann Sie zwingen, diese Kosten zu übernehmen. Wenn Sie sich zur Hälfte an den Anschaffungskosten beteiligen, dann ist ist in keiner Weise zu beanstanden.

 

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
hallo, da ich mittlerweile ausgezogen bin und meinen miteigentumanteil übertragen möchte, mir auch wieder wohneigentum kaufen will,bin ich daran interessiert eine ausgleichszahlung zu erhalten. davon sollen die anschaffungskosten nicht abgezogen werden. habe ich einen anspruch auf zahlung und kann ich diesen gerichtlich durchsetzen? oder muss ich einen Teilungsverkauf beantragen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

erzwingen können Sie eine solche Auseinandersetzung nur im Wege einer Teilungsversteigerung, also der Zwangsversteigerung der Immobilie. Die Zwangsversteigerung hat zur Folge, dass beide Miteigentümer die Hälfte des Erlöses erhalten.

 

Das Problem dabei wird sein, dass Sie bei einer Telungsversteigerung in der Regel nicht den Verkehrswert erreichen werden.

 

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
wenn dann nach der zwangsversteigerung jeder die hälfte erhält, wie werden dann die gegenseitigen ansprüche verrechnet?
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
kann ich diese zwangsversteigerung auch gegen den willen der partnerin durchsetzten?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

die Ansprüche werden dann untereinander, wie oben beschrieben verrechnet, also jeder erhät seine Einlagen zurück.

 

Die Zwangsversteigerung können Sie auch gegen den Willen der Partnerin durchsetzen.

 

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
welchen rat geben sie mir, wie soll ich weiter vorgehen.

Einigen Sie sich mit Ihrer Partnerin, dass jeder die Hälfte der Anschaffungskosten trägt. Ist die Partnerin nicht damiit einverstanden dann drohen Sie mit der Teilungsversteigerung.

 

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
ich nehme an, bei einer teilungsversteigerung kommen kosten auf mich zu, können sie mir sagen, wie diese berechnet werden?

<Sehr geehrter Ratsuchender,

 

an Gerichtskosten müssen Sie etwa mit 500 EUR rechnen, für das Sachverständigengutachten etwa 1500 EUR.

 

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
sehr gerne, ich habe noch eine verständnisfrage, wie genau beantrage ich eine teilungsversteigerung. wenn dann immer noch keine einigung über ausgleichszahlung herrscht, muss mich meine partnerin verklagen? wie stehen dann die aussichten, dass ich mich an den erwerbskosten beteiligen muss?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

Die Teilungsversteigerung beantragen Sie beim Amtsgericht in dem Bezirk in dem die Immobilie liegt.

 

An den Kosten für den Erwerb müssen Sie sich direkt nicht beteiligen. Die Gegenseite hat nur einen Anspruch auf Rückzahlung der geleisteten Einlage den Ihre Partnerin im Notfall auch gerichtlich geltend machen kann.

 

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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