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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30647
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe für meine 87 jährige verwittwete Nachbarin deren

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe für meine 87 jährige verwittwete Nachbarin deren Tochter 2000 gestorben ist (somit nach meinem Wissen ohne weitere Verwandte) im Juli diesen Jahres die ehrenamtliche Betreuung übernommen, nachdem sie innerhalb von kürzester Zeit total dement wurde, keiner aus ihrem langjährigen Freundeskreis es machen wollte und mein Mann und ich nicht wollten das ein staatlicher Betreuer, den meine langjährige Nachbarin nicht kennt sich um ihre Angelegenheiten kümmert, habe ich mit meinem Mann als Vertreter die Betreuung übernommen zumal ich schon seit längerer Zeit für sie alles schriftliche u.ä. erledigt habe. Nachdem sich herauskristallisierte, dass meine Nachbarin nicht mehr nach Hause in ihre vertraute Wohnung kann, habe ich ihre Wohnung zum 30. November gekündigt. Um ihr die großen Kosten für eine Entrümplungsfirma zu ersparen, haben wir die Wohnungsräumung übernommen und wollten ihr dafür eine Rechnung in humaner Höhe stellen (mein Mann war selbstständig und die Firma - ein Handwerksbetrieb ist noch angemeldet. Am vergangenen Sonntag nun ist meine Nachbarin nach kurzer Krankheit im Krankenhaus verstorben und das amtsgericht sagt mir, dass wir da leider Pech gehabt haben und uns für unsere wochenlange Tätigkeit (unsere Nachbarin war ein großer Sammler, man kann auch kleiner Messie sagen) nichts zusteht. Wir könnten höchstens versuchen mit den Erben von denen wir nicht wussten, dass es welche gibt (dann hätten wir uns ja gar nicht selbst bemüht sondern diesen die Arbeit überlassen - wobei auch die schon über 60 sein dürften und nicht mehr gesund) eine Einigung zu erzielen. Ist unsere Gesetzgebung wirklich so oder gibt es noch eine Möglichkeit, dass unsere Arbeit nicht ganz umsonst war?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Hessen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Das kann ich so nicht sagen ich hsbe so ausführlich als möglich geschildert, leider hatte meine Nachbarin wie so vielr alten Menschen gedacht sie lebt ewig und weder Patientenverfügung noch Testament gemacht. Sie hatte zwar einmal gesagt, dass sie wolle, dass ich mich um sie kümmern solle wenn sie nicht mehr kann, allerdings haben wir es nicht mehr geschafft etwas schriftlich festzulegen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Ihnen erteilte Rechtsauskunft korrekt ist.

 

Allein die Übernahme der von Ihnen geleisteten ehrenamtlichen Betreuung der Nachbarin begründet leider keinen finanziellen Ausgleichsanspruch gegenüber dem Nachlass/den Erben.

 

Abweichendes würde nur gelten, wenn die Nachbarin Sie testamentarisch ausdrücklich für Ihr Engagement bedacht hätte - woran es leider fehlt.

 

Sie können daher leider in der Tat nur den Versuch unternehmen, mit den Erben einen finanziellen Ausgleich auf Kulanzbasis auszuhandeln.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keinen angenehmere Mitteilung übermitteln zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

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Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ich habe mich nachdem am Todestag eine Nichte meiner Nachbarin von der ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts wusste, Kontakt mit mir aufgenommen hatte, darüber unterhalten auch sie klnnte das nicht verstehen sie war davon ausgegangen, dass ich als diejenige die sich um ihre Tante und alles andere gekümmert hat alles bekommen würde ("alles" dürften etwa € 5.000,00 sein) Sue wollte es mit ihrer Mutter besprechen, ob man uns den Einsatz honorieren kann. Allerdings war sie davon ausgegangen, dass wenn, ihre Mutter erben würde. Da die mutter aber nur Schwägerin ist, sprich Ehefrau des Bruders meiner Nachbarin dürfte dann eher die Tochter als direkte Nachfahrin erbberechtigt sein, wobei ich nicht sicher bin ob es da nicht noch weitere Nichten oder Neffen gibt.
Schade auch, dass mein Mann als "nur" mein Vertreter, der ja gar nichts für seine Tätigkeit erhält auch nichts in Rechnung stellen.
Ich denke nur, wenn ich nochmal vor der Wahl stehen würde, würde ich nicht mein Herz sondern meinen Kopf entscheiden lassen und entweder direkt ablehnen oder aber direkt im Vorfeld alles schriftlich festlegen! Dummheit wird bestraft! Hoffe ich halt mal, dass die Erben zu schätzen wissen was wir für sie geleistet haben zumal diese wohl Alle weiter weg von Frankfurt wohnen und die Abwicklung nicht so einfach hätten stemmen können,.

Ich kann Ihren Unmut und Ihre Enttäuschung gut nachvollziehen, und ich bin ebenfalls der Ansicht, dass hier Handlungsbedarf für den Gesetzgeber besteht, um ehrenamtliche Tätigkeit, wie Sie sie erbracht haben, zu honorieren, etwa nach dem Vorbild des § 2057 a BGB:

 

https://dejure.org/gesetze/BGB/2057a.html

 

Leider ist dies bisher nicht erfolgt, und Sie können daher nur versuchen, im Einvernehmen mit den Erben eine Ausgleichsregelung herbeizuführen.

 

Ich bedaure.

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
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ra-huettemann Anwalt
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haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

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Allein die Übernahme der von Ihnen geleisteten ehrenamtlichen Betreuung der Nachbarin begründet leider keinen finanziellen Ausgleichsanspruch gegenüber dem Nachlass/den Erben.

Abweichendes würde nur gelten, wenn die Nachbarin Sie testamentarisch ausdrücklich für Ihr Engagement bedacht hätte - woran es leider fehlt.

Sie können daher leider in der Tat nur den Versuch unternehmen, mit den Erben einen finanziellen Ausgleich auf Kulanzbasis auszuhandeln.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keinen angenehmere Mitteilung übermitteln zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
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Ich habe mich nachdem am Todestag eine Nichte meiner Nachbarin von der ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts wusste, Kontakt mit mir aufgenommen hatte, darüber unterhalten auch sie klnnte das nicht verstehen sie war davon ausgegangen, dass ich als diejenige die sich um ihre Tante und alles andere gekümmert hat alles bekommen würde ("alles" dürften etwa € 5.000,00 sein) Sue wollte es mit ihrer Mutter besprechen, ob man uns den Einsatz honorieren kann. Allerdings war sie davon ausgegangen, dass wenn, ihre Mutter erben würde. Da die mutter aber nur Schwägerin ist, sprich Ehefrau des Bruders meiner Nachbarin dürfte dann eher die Tochter als direkte Nachfahrin erbberechtigt sein, wobei ich nicht sicher bin ob es da nicht noch weitere Nichten oder Neffen gibt. 
Schade auch, dass mein Mann als "nur" mein Vertreter, der ja gar nichts für seine Tätigkeit erhält auch nichts in Rechnung stellen.
Ich denke nur, wenn ich nochmal vor der Wahl stehen würde, würde ich nicht mein Herz sondern meinen Kopf entscheiden lassen und entweder direkt ablehnen oder aber direkt im Vorfeld alles schriftlich festlegen. Dummheit muss bestraft werden! Hoffe ich halt mal, dass die Erben zu schätzen wissen, was wir für sie geleistet haben zumal diese wohl Alle weiter weg von Frankfurt wohnen und sie somit die Abwicklung nicht so einfach hätten stemmen können!