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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19119
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Als wir unser Haus vor 10 Jahren gekauft gekauft haben, lag

Kundenfrage

Als wir unser Haus im Rogbau vor 10 Jahren gekauft gekauft haben, lag der Garten bereits etwa einen guten Meter tiefer, als das bewaldete Grundstück hinter uns. Ich habe das Haus und das Grundstück fertiggebaut. Ebenso habe ich dann damals eine Pflanzsteinwand gezogen, um mich vor einem Abschwemmen des hinteren Waldgrundstückes auf meines zu sichern. Jetzt hat ein Landwirt dieses Grundstück erworben, den gesamten Wald gerodet und geplant. Meine Mauer war etwa 10 cm nur mit der obersten Reihe auf seinem Grundstück. Der Rest steht auf meinem Grundstück. Ich habe diese zurückgebaut. Als er mit seinem Traktor sehr nahe an meine Mauer hat er diese etwa einen halben Meter in mein Grundstück verschoben, und damit destabilisiert. Ich habe ihn zweieinhalb Monate lang immer wieder angesprochen, den Schaden zu beheben. Nichts geschah. Bei einem riesigen Unwetter im Juli wurde die Mauer fast vollständig weggespült, Wasser und Erde flossen in den Garten in den Pool. Nun habe ich ihn über einen Anwalt zu Schadenersatz aufgefordert. Die Mauer habe ich auf meinem Grundstück nun mit einem Betonfundament und den Hangfloorsteinen wider begonnen neu aufzubauen. Der Höhenunterschied beträgt nach den letztjährigen Umbauarbeiten im Garten nun etwa einen Meter, da er die Erde bis zu meiner damaligen Mauer an den obersten Stein angefüllt respektive verschoben hat. Nun meint er, dass meine Einfriedung einen halben Meter von der Grundstücksgrenze entfernt sein muss und meine Fortführung der Arbeiten unter Androhung von richterlicher Hilfe untersagt. Ich kenne diese Regelung, wenn ich afsschütte, jedoch keinerlei Infos sind zu finden, wenn es darum geht, ein bei Erwerb tieferliegendes Grundstück zu sichern. Muss ich ihm auch dann 50cm einräumen um mich zu sichern ? Der Vorbesitzer hat nie Die Mauer beanstandet. Ich habe einen Anwalt für Grundstück und Immobilienrecht, weiß mittlerweile aber nicht mehr, ob ich bei ihm richtig aufgehoben bin. Mich interessieren die Antworten auf folgende Fragen: muss ich meine Stützmauer den nun neuen Begebenheiten der Nutzung durch den Landwirt anpassen (es war immer die Rede von einer Wiese für 3 Pferde sowie ein paar Obstbäumen), sprich selbst, wenn sie einen halben Meter Abstand zur Grundstücksgrenze hätte, muss sie einem 5 Tonnen Ackerschlepper standhalten ? Ist die Errichtung der neuen Mauer eine wirkliche Neuerrichtung oder eine Reparatur der alten ? Ich habe bereits ein entsprechendes Betonfundament gegossen und die ersten beiden Reihen bereits ebenfalls mit Beton verfüllt. Was ist mit der Einrede der Verjährung Bezug auf die Errichtung vor 10 Jahren? gilt die Verjährung auch beim neuen Eigentümer ? Für uns kommt das Gesetz für NRW zum Tragen. Besten Dank und liebe Grüße
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: NRW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: DAS OBEN STEHENDE SOLLTE REICHEN..
Gepostet: vor 12 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 11 Tagen.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie vielen Dank für die freundliche Anfrage

Der Anspruch, dass ein Grundstück bei einer Abgrabung gesichert werden muss , Paragraf 909 BGB ist grundstücksbezogen, nicht personenbezogen

Das bedeutet, dass er bei einem Eigentümerwechsel bestehen bleibt.

Ebensowenig unterliegt der Anspruch der Verjährung

Es tut mir leid, ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Die Antwort ist jetzt aber nicht wirklich auf meine Ausführungen eingegangen. Zumal ich das bereits wusdte. Dafür ist mir das Geld echt zu schade.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 11 Tagen.
Sie hatten nach der Verjöhrung gefragt, das ist beantwortet

Die Stützmauer müssten Sie der Intensivnutzung nicht anpassen.

Nach dem Nachbarrecht NRW muss die Mauer, die als Neuerrichtung zählt einen Abstand von 50 cm haben