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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3318
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Ich befand mich 2017 1-Bezug bei der für Arbeit Regensburg.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich befand mich im Sommer 2017 im Arbeitslosengeld 1-Bezug bei der für Arbeit Regensburg.Während laufenden Arbeitslosengeld 1-Bezuges wurde ich länger als sechs Wochen erkrankt und bezog somit ab der siebten Woche Krankengeld und kein Arbeitslosengeld 1 mehr. Erkrankt war ich wegen schweren Depressionen nebst posttraumatischer Belastungsstörung. Diese drei Diagnosen standen fortlaufend auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.Von Sommer 2017 bis Winter 2018 war ich somit 18 Monate am Stück fortlaufend erkrankt. Ich habe somit die Höchst-Bezugsdauer von Krankengeld knapp erreicht. Wenige Tage vor dem Ende der maximalen Bezugsdauer von 18 Monaten wurde ich zum Glück wieder gesund. Ich habe also fast die 18 Monate, die möglich sind, ausschöpfen müssen. Krankengeld kam von AOK Regensburg.Nunmehr rutschte ich wieder in das Arbeitslosengeld 1. Seit wenigen Wochen bin ich leider wieder fortlaufend erkrankt (wegen anderen Diagnosen) und ich nähere mich den 6-Wochen, nach denen mir kein Arbeitslosengeld 1 mehr bezahlt wird.Ich bin aktuell wegen schwerwiegendem Tinitus und Migräne erkrankt. Es sind also völlig andere Diagnosen als vom Sommer 2018 bis Winter 2018. Ich habe gehört, das man erst dann wieder Krankengeld gezahlt bekommt, wenn 3 Jahre nach der Ausschöpfung der 18 Monate vergangen sind.Stehe ich ab der 7. Krankheitswoche nunmehr ohne Krankengeld dar oder werden die neuen Erkrankungen, die mit den damaligen, wegen denen ich 18 Monate erkrankt war nichts zu tun haben, nicht auf die „Blockfrist“ angerechnet? Habe ich ab der 7. Woche wieder Anspruch auf Krankengeld?

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

die von Ihnen angesprochenen 3 Jahre gelten nur für Krankengeldbezug wegen derselben Krankheit, vgl. § 48 SGB V.

 

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/BJNR024820988.html#BJNR024820988BJNG001300328

 

Natürlich ist es nicht fernliegend, dass die AOK dennoch der Meinung ist, es sei diesselbe Krankheit. Dann müssen Sie gegen den ablehnenden Bescheid Widerspruch einlegen und ggf. im Eilverfahren vor dem Sozialgericht (mit Hilfe eines Kollegen vor Ort) tätig werden.

 

Stellen Sie den entsprechenden Krankengeldantrag am besten frühzeitig, um nicht nach den 6 Wochen überraschend ohne Geld dazustehen und erst dann zu Gericht gehen zu müssen.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

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