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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19110
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Eine Mitarbeiterin war befristet vom 15.03.-31.10. bei uns

Diese Antwort wurde bewertet:

Eine Mitarbeiterin war befristet vom 15.03.-31.10. bei uns tätig, da sie versäumt hat sich drei Monate vorher Arbeitssuchend zu melden, haben wir ihr angeboten auf MidiJob (60 Std. monatlich) für uns tätig zu sein, damit sie krankenversichert ist. Sie hat im November für uns 25 Std. gearbeitet und sich entschieden, dass sie das doch nicht will und mir gesagt, dass sie nicht mehr kommt. Einen schriftlichen Vertrag hatten wir nicht. Alles wurde aber mündlich vereinbart und wir hätten dies noch schriftlich fixiert. 245 € habe ich am 22.11. bar bezahlt - Quittung liegt vor. Sie war nun beim Arbeitsamt und wurde gefragt, warum sie so spät komme und was sie bis jetzt gemacht habe. Nun will sie eine Vertrag von mir. Kein Problem. Da sie am 01-03.11 krank war und ich das nicht bezahlen will (weil ich nun ein personelles Problem habe, da sie ja von heute auf morgen einfach nicht mehr kommt), will ich den Vertrag erst ab 04.11. abschließen - damit ist sie einverstanden. Sie meint, es müsse auch nur ein 450 € Vertrag befristet bis 17.11. sein, damit sie keine Probleme mit der Krankenkasse bekommt. Ich will gerade den Arbeitsvertrag vom 04.-18.11.2019 befristeter MiniJob ausstellen und bin mir sehr unsicher. Wenn wir dies machen, ist sie dann rückwirkend durchs Arbeitsamt versichert? Oder versichert das Arbeitsamt erst ab heute, da sie heute erst sich arbeitslos gemeldet hat? Geht es überhaupt, dass eine Mitarbeiterin nach einem befristeten Vollzeitvertrag für 14 Tage eine Aushilfsjob beim selben Arbeitgeber hat? Oder muss ich das anderes regeln? Ich bin natürlich nicht bereit mehr Geld zu zahlen, da sie sich kurzfristig entschieden hat - obwohl mündlich vereinbart war, dass sie mir vom 01.11.2019 bis 31.03.2020 60 Std. pro Monat zur Verfügung steht und ab 01.04.2020 wieder in Vollzeit geht.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Freundliche Anfrage

Auch bei einer Sperrfrist ist man krankenversichert


Vom 1. August 2017 an besteht Versicherungspflicht ab Beginn der Sperrzeit. Dadurch entfällt für die Krankenkassen die aufwendige Prüfung der Absicherung im ersten Sperrzeitmonat.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
D.h. sie ist ab 01.11.2019 krankenversicherert über das Arbeitsamt auch wenn sie erst am 25.11.2019 sich beim Arbeitsamt arbeitslos gemeldet hat?
Wie lange bekommt sie den die Speere? Drei Monte? Also vom 01.11.2019 bis 31.01.2020?
Wenn ja, kann sie dann in der Zeit einfach einen Minijob machen, weil sie ja kein Geld hat?

Sie ist doch aus dem Arbeitsverhältnis einen Monat nachwirkend versichert und ab Meldung dann beim Arbeitsamt.

 

Bei verspäteter Meldung bekommt sie eine Sperrfrist von 7 Tagen

 

Ich rate dringend davon ab, rückwirkend einen Vertrsag zu schließen, wenn sie bei Ihnen nicht gearbeitet hat.

 

Das bringt sie in Teufels Küche

 

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Sorry, ich bin blond - sie bekommt nur eine Speere von 7 Tagen? Auch bei einem befristetem Arbeitsverhältnis bis 31.10.2019, wo sie sich hätte drei Monate vorher melden müssen? Dann verstehe ich den Sinn nicht, dass sie sich 3 Monate vorher hätte melden müssen, dann hätte doch auch 1 Woche vorher gereicht, oder?

Sie hat ja bei mir gearbeitet - d.h. wir hatten ja mündlich vereinbart dass sie auf 60 Std. pro Monat ab 01.11. bis 31.03. für mich arbeitet (das habe ich ja gemacht, weil sie sich nicht arbeitssuchend gemeldet hatte - ich hatte mitleid und wollte nicht, dass sie nicht krankenversichert ist und kein Geld hat) und ab 01.03 wieder mehr (wir sind ein Eiscafé und momentan nur an den Wochenenden offen - eigentlich hätte ich zum 01.11. geschlossen für 4 Monate) - werde jetzt ab Januar in Winterpause gehen, da ich kein Personal habe um die Wochenenden zu öffnen und ehrlich gesagt nicht selber jedes WE arbeiten will.

Wäre es jetzt für sie und mich besser keinen Vertrag abzuschließen? Weder MiniJOb noch Teilzeit auf 60 Stunden?

Bei einer verspäteten Meldung bekommt man eine Sperre von 7 Tagen, auch bei einem befristeten Arbeitsverhältnis

Sie ist ja krankenversichert, mit einem 450 Euro Job ist es aber nicht

 

Ich würde den Vertrag genau so schreiben, wie sie gearbeitet hat.

 

Sie müssen ohnehon eine Bestätigung ausfüllen für das Arbeitsamt

 

Die Befristung muss schriftlich vereinbart werden, sonst hat sie einen unbefristeten Vertrag

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Super, dann erstelle ich den MiniJob-Vertrag vom 04.-17.11.2019 wie von der Mitarbeiterin gewünscht! Danke!

Ja, wenn sie tatsächlich gearbeitet hat können Sie das tun