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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 32033
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Cousine arbeitet als Erzieherin und bekommt ca. 1860

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Cousine arbeitet als Erzieherin im Kindergarten und bekommt ca. 1860 €. Nebenbei geht sie auf 450 €-Basis arbeiten.
Nun ist sie seit fast 2 Jahren von Ihrem Mann getrennt (nicht geschieden). Ein Kind ist offiziell bei ihr gemeldet (13 Jahre) und ein Kind (16 Jahre) bei ihm. Jeder hat ein Kinderfreibeitrag von einem Kind. Er arbeitet auch, weiß aber nicht, was er verdient. Bis vor kurzem hatten die beide es vereinbart, dass beide Kinder 1/2 Woche bei ihm und 1/2 Woche. Nun gab es Stress zwischen dem Älteren mit der Mutter und der Junge hat sich entschieden, dass er nur noch beim Vater leben möchte und seine Mutter nur noch ab und zu besuchen möchte. Nun will der Vater Unterhalt haben (genaue Summe weiß nicht, nur das es über 500 Euro sind).Wenn ich mir die Tabelle anschaue sind es für ein Kind zwischen 12 und 17 476 € Unterhalt bei einem Nettoeinkommen bis 1900 €.
Nun meine Fragen:1. Wird der MiniJob mit in diese Nettoeinkommen gerechnet? Wenn ja, dann müsste meine Cousine 524 € Unterhalt an Ihren ältesten Sohn zahlen?
2. Wenn ich richtig liege, gibt es für jedes Kind 204 € Kindergeld. Das Kindergeld kassiert der Vater vom Sohn. Muss diese Geld vom Unterhalt abgezogen werden?
3. Der jüngste Sohn ist bei Ihr gemeldet ist aber im Monat 50 % beim Vater - hier kassiert der Vater die hälfte des Kindergeldes und die andere hälfte meine Cousine - hier zahlt niemand Unterhalt an den anderen. Ist das korrekt?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage

 

Zu Ihrer ersten Frage: Ja, der Minijob muss zum Nettoeinkommen dazugerechnet werden, so dass Ihre Cousine grundsätzlich 524 EUR Unterhalt zahlen muss.

 

Zu Ihrer zweiten Frage: Das Kindergeld wird hälftig vom Unterhalt abgezogen.

 

Zu Ihrer 3 Frage: So kann man es machen: Man kann alternativ die Zahlung aber auch so regeln, dass in der Zeit in der der andere Partner das Kind betreut der nicht betreuende Partner barunterhaltspflichtig ist.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
zu Frage 1: Danke, habe ich verstanden und mir gedacht.
zu Frage 2: D.h. sie müsste dann 524 € minus 102 € = 422 € zahlen, wenn er das komplette Kindergeld bekommt?
zu Frage 3: Danke - die alternative wäre ja ein hin und her vom Barunterhalt :-)

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

zu 2) ja richtig, da das Kindergeld beiden Elternteilen hälftig zusteht, kann die Mutter Ihren Teil vom Kindergeld beim Unterhalt abziehen.

 

zu 3) ja in der Tat.

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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